RP zu Unterbringung von Flüchtlingen: Entscheidung offen

Rotenburg. Beim Regierungspräsidium Gießen ist man zurückhaltend: Die Rotenburger Alheimer-Kaserne sei nur eine mögliche Bleibe für Flüchtlinge. Das erklärte Sprecherin Ina Velte.

Sie machte aber den großen Bedarf an Flüchtlingsunterkünften deutlich. Das RP Gießen ist zuständig für die hessische Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge.

Am Montag betrug die Zahl der Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen 4566. 308 von ihnen sind in der Außenstelle Kirchheim, 67 in Bad Arolsen untergebracht. Der weitaus größte Teil befindet sich in Gießener Unterkünften.

Im Mai soll eine weitere Einrichtung in Neustadt im Kreis Marburg-Biedenkopf eröffnet werden, im Herbst eine im mittelhessischen Büdingen. Beide können zwischen 300 und 800 Menschen beherbergen. Diese beiden neuen Einrichtungen erhalten selbstständige Verwaltungen, eigene Außenstellen des Bundesamtes für Migration sowie medizinische Dienste. Stellenausschreibungen für das künftige Personal gebe es bereits, sagte RP-Sprecherin Velte.

Die Flüchtlinge können in den Erstaufnahmeeinrichtungen beliebig kommen und gehen. Dennoch handele es sich um einen geschützten Bereich, der durch eine Pforte gesichert sei. Viele Flüchtlinge benötigten zunächst Ruhe, um sich von den Strapazen zu erholen.

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Rubriklistenbild: © dpa

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