Haushaltsplan muss noch entsprechend verabschiedet werden

Freizeitgelände am Wildgehege Rotenburg: Baustart möglichst bald

Idylle pur: Die Fläche am Wildgehege soll zu einem Abenteuerspielplatz umgestaltet werden. Auf unserem Archivbild vom März 2014 ist noch eine Feder-Wippe zu sehen, die es allerdings aktuell dort nicht mehr gibt. Archivfoto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Die Arbeiten für Spielplatz und Freizeitgelände beim Wildgehege in Rotenburg sollen im April beginnen. Voraussetzung ist, dass der Haushaltsplan entsprechend verabschiedet wird.

Das erklärte Bürgermeister Christian Grunwald auf Anfrage. Wo derzeit nur einsam ein Sandkasten steht, sollen künftig Kinder attraktive Spielgeräte vorfinden. Der Abenteuerspielplatz ist wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes für ein Freizeitgelände - wir berichteten. In die Planung waren vor einem Jahr Eltern, Jugendliche und andere Altersgruppen eingebunden.

Ein Barfußpfad, ein Matschplatz und eine Feuerstelle sollen das Angebot abrunden. Für den Barfußpfad wurden bereits Kooperationspartner gefunden: Bürgerhilfe, städtische Kindertagesstätten, Lions-Club, der Verein Gemeinsam und die Jakob-Grimm-Schule sind eingebunden. Insgesamt sollen 200.000 Euro an diesem idyllisch gelegenen Ort investiert werden. Das Beste: Das Geld soll aus dem europäischen Leader-Nachfolge-Programm und einer privaten Großspende fließen und somit die Stadt finanziell zunächst nicht belasten.

Im Haushaltsplan 2015 wurden auch 15.000 Euro verankert, die für einen Herzenswunsch der Erkshäuser und Schwarzenhäseler gedacht sind: Ein Radweg soll künftig die beiden Dörfer im Haselgrund verbinden. Bislang müssen Radler auf die enge, kurvige und relativ viel befahrene Landstraße zwischen den Orten ausweichen.

Positiv für die Stadt: Ein Unternehmen aus Bebra hatte im Zusammenhang mit der Erweiterung des von ihm ausgebeuteten Steinbruchs erklärt, es werde den Radweg, der mit 50.000 Euro veranschlagt wird, kostenneutral bauen. Allerdings braucht die Stadt dafür Flächen. Verhandlungen mit Grundstückseigentümern laufen bereits, sagte der Bürgermeister. Allen soll der gleiche Quadratmeter-Preis gezahlt werden. Nur wenn alle einer entsprechenden Erklärung zustimmten, werde das Projekt auch realisiert. Für Grunderwerb, Vermessung und den Bauantrag wurden 15.000 Euro in den Haushaltsplan eingestellt.

Ins Bürgerzentrum am Rotenburger Bahnhof soll ebenfalls investiert werden: Geplant sind 53.000 Euro für den Einbau einer Kellertreppe, für eine Verdunklungsvorrichtung im Saal sowie einen Bühnenvorhang und weitere Stellwände. In den Erläuterungen zum Haushaltsplan, der auch auf der Homepage der Stadt eingesehen werden kann, heißt es, dass das Bürgerzentrum immer besser angenommen werde und die Auslastung inzwischen sehr gut sei. Mit den geplanten Investitionen will die Stadt die Funktionalität des Gebäudes erhöhen.

Über den Haushaltsplan berät der Haupt- und Finanzausschuss öffentlich am Dienstag, 17. März, ab 18.45 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

www.rotenburg.de

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