Fünf Trends, die uns beim „Rotenburger Frühling“ aufgefallen sind

Ob Primeln, Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht: Bunt wird er, der Frühling. Stefan Dunst, links, von der Gärtnerei Dunst in Bebra hat eine große Auswahl an Blumen mitgebracht. Hier berät er Inge und Hans-Peter Jung. Fotos: Meyer

Rotenburg. Bunt wird er, der Frühling. Darin sind sich die Gärtner unter den Ausstellern der Gartenmesse „Rotenburger Frühling" einig: Blumen in großer Farbenvielfalt sind gefragt.

Wir haben herausgefunden, was in diesem Jahr im Garten angesagt ist.

Die Schachbrettblume, auch Kiebitzpflanze genannt, ist bei Gartenbesitzern beliebt. Das quadratische Muster auf den glockenförmigen Blüten ist eine Besonderheit in der Natur, so Gärtner Burkhard Höfler. Die heimische Zwiebelpflanze ist ein Frühjahrsblüher, wächst auf Magerwiesen und passt im Garten gut in den Halbschatten.

Einzigartiges Muster: die Blüte der Schachbrettblume.

An der japanischen Wunderblume gefällt Händlerin Manuela Schmidt, dass aus einer schwarzen, nichtssagenden Knolle eine kräftige Pflanze mit bis zu 200 Blüten wächst. Ob die dann weiß, rot, gelb oder rosa sind, weiß der Kunde vorher nicht. „Das Leben birgt so viele Überraschungen“, sagt Schmidt. „Und das ist auch gut so.“ Orchideen kosteten früher ein Vermögen, erinnert sich der Orchideenspezialist Manfred Wolff. Heute sind sie für jedermann erschwinglich. Eine Vielfalt von über 100 Arten aus der Familie der sogenannten „Königin der Blumen“ präsentiert Wolff auf der Messe. Er berät jeden Kunden, vom Anfänger bis zum Spezialisten, und sagt: „Je verrückter ein Orchideenliebhaber, umso besser ist er bei mir aufgehoben.“

Bunt: Knolle und Blüten der japanischen Wunderblume.

Eine in Wachs getränkte Rolle Toilettenpapier bildet den Brennstoff der Eisenfackeln, die Künstler Georg Raschke, auch genannt „Eisenhans“, verkauft. Die kunstvoll aus einem Eisenrohr gefertigte Fackel sieht nicht nur schick aus, sondern brennt auch bei Sturm, Regen und Schnee, verspricht Raschke, der die von einer Kollegin gefertigte Fackel neben eigenen Kunstwerken ausstellt. Eine ganze Kollektion Keramik-Raben hat Lothar Ulrich hergestellt. Die Tiere können als Dekoration auf der Wiese oder in einer Hecke sitzen. Aus bis zu 14 Teilen, alle per Gießtechnik gefertigt, setzt sich ein einzelner Rabe zusammen. Oftmals ist auf einem Keramikschildchen noch Platz für eine individuelle Beschriftung.

Die Messe in der Rotenburger Göbel Hotels Arena ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro

Von Achim Meyer

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