Neues Unternehmen

Vergnügen auf der Fulda: Fulle Fun vermietet in Rotenburg Stand-up-Paddles

Fulle-Fun: Frank Schönberg und Christina Reuscher verleihen seit Mai Kanus, Kajaks und Stand-up Paddles an der Fulda in Rotenburg.
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Fulle-Fun: Frank Schönberg und Christina Reuscher verleihen seit Mai Kanus, Kajaks und Stand-up Paddles an der Fulda in Rotenburg.

Ein Board, ein Paddel, ein Gewässer. Mehr braucht es nicht, um sich beim Stand-up-Paddling (SuP) fit zu halten.

Rotenburg – Frank Schönberg entdeckte schon vor zehn Jahren die alternative Fortbewegungsmöglichkeit auf einem Surfboard für sich. Im März gründete er mit Lebensgefährtin Christina Reuscher das Unternehmen „Fulle Fun“. Seit Mai vermietet das Paar an der Fulda in Rotenburg vier Canadian-Kanus für drei Personen – oder zwei Erwachsene und zwei Kinder –, vier SuPs sowie zwei Kajaks für Erwachsene und eins für Kinder.

Sonntags von 13 bis 18 Uhr ist viel los am Ende der Brotgasse. Wassersport ist besonders bei Familien beliebter denn je. Sven und Janine Koch zum Beispiel haben „Fulle Fun“ im Internet entdeckt. Und darum kamen sie mit dem Zug von Burghaun zur Anlegestelle nach Friedlos. Mit von der Partie waren auch die Söhne Nils, 13 Jahre alt, der neunjährige Bennet und Opa Harald Rauschenberg. In Friedlos erwarteten sie bereits die Jungunternehmer mit zwei Canadian-Kanus. Nach einer kurzen Einweisung und ausgerüstet mit Schwimmwesten und wasserdichten Smartphone-Hüllen ging es los.

„Es war wie in einer anderen Welt. Wir waren komplett im Einklang mit der Natur“, schwärmte das Ehepaar nach den 18 Flusskilometern bei ihrer Ankunft in Rotenburg am Nachmittag. Auch den beiden Jungs bereitete der Ausflug auf der Fulda viel Vergnügen. „Richtig cool“ fanden sie zum Beispiel die Bootsrutsche am Mecklarer Wehr und den sogenannten Grünen Tunnel, in dem es richtig eng zuging. Freude hatten Nils und Bennet natürlich besonders am Zick-Zack-Kurs von Opa Harald.

Für die Branche hat sich das vergangene Corona-Jahr zu einer unerwartet guten Saison entwickelt. „Alles was schwimmt, wurde gekauft“, heißt es beispielsweise beim Deutschen Boots- und Schiffbauerverband. Coronakonform ist der Sport auf dem Wasser in der Natur allemal.

Jetzt sind Christina Reuscher und Frank Schönberg gespannt, was sich künftig auf der Fulda tut. Denn Luft nach oben gibt es ihrer Meinung nach beim Wasser-Tourismus allemal: zum Beispiel bei den Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten und dem Bau von Schutzhütten, die bei Gewitter Leben retten können.

Stand-up-Paddling, das den ganzen Körper trainiert, den Geist entspannt und neue Perspektiven vom Wasser aus erlaubt, kann man übrigens in einer relativ kurzen Zeit lernen. „Man braucht ein bisschen Balance und sollte natürlich schwimmen können“, erklärt Christina Reuscher. Dabei sei die Wahrscheinlichkeit, von den stabilen Brettern ins Wasser zu fallen, nicht so groß, wie man meinen könnte, ergänzt ihr Lebensgefährte. (Susanne Kanngieser)

Informationen unter fulle-fun.de, Tel.: 0160/8300438, E-Mail: kontakt@fulle-fun.de.

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