Gesundheit für das Team

Herz- und Kreislaufzentrum erfolgreich in nordhessischem Betriebswettbewerb

Stolze Preisträger: Die Auszeichnung für „Gesunde Betriebe“ nahmen in Kassel entgegen, vorn von links, Hartwick Oswald (Personalleiter), Holger Seese (stellvertretender Pflegedienstleiter), Timm Böcker (Krankenhaushygieniker), hinten Manja Mohr (Qualitätsmanagementbeauftragte), Ludwig Möller (Leiter Therapiezentrum) und Marleen Anacker (Projekt- und Organisationsmanagement). Foto: nh

Rotenburg. Das Rotenburger Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) hat den zweiten Platz des Wettbewerbs „Gesunde Betriebe Nordhessen" erreicht. In der Kategorie Großunternehmen rangierte VW Baunatal vor den Rotenburgern, auf Rang drei kam die Kasseler Bank.

Der Wettbewerb wurde zum vierten Mal unter Federführung des Regionalmanagements Nordhessen organisiert.

Die Rotenburger wurden für ihr Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement ausgezeichnet. Personalleiter Hartwick Oswald wertete dies als schöne Anerkennung. Die Teilnahme am Wettbewerb sei aber auch die Gelegenheit gewesen, von einer außen stehenden Expertenjury einen Blick auf die eigenen Bemühungen werfen zu lassen und damit zu überprüfen: „Liegen wir richtig?“, sagte Oswald gegenüber der HNA.

Im HKZ gehören Erhalt und Förderung der Mitarbeiter-Gesundheit zu den wesentlichen Führungsaufgaben im Management. Eine ganze Reihe von Angeboten machen demnach das Gesamtkonzept aus. So könnten zum Beispiel Mitarbeiter, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, kurzfristig Physiotherapeuten im Haus aufsuchen. Diese kontrollieren den Arbeitsplatz des Betroffenen, geben Tipps für Übungen, für die richtige Haltung und können oft schon mit einigen Handgriffen Linderung schaffen. „Geschult wird auch die Achtsamkeit, die Wahrnehmung des eigenen Körpers“, erläutert Oswald.

Klinikmitarbeiter seien nicht zuletzt wegen des hohen wirtschaftlichen Drucks einem besonderen Stress ausgesetzt, der sich auf die Gesundheit auswirken kann. „Unser Team prüft, wie die Gesundheit der Mitarbeiter erhalten werden kann, wie man sie so mental einstellen kann, dass sie nicht aus Erschöpfung krank werden“, sagte Oswald weiter. Fehlzeiten, die nach einer Untersuchung von Krankenkassen überwiegend aufgrund von Infektionen, Muskelerkrankungen und psychischen Belastungen zustande kommen, versucht man nicht nur zu reduzieren, sondern auch deren Ursachen zu finden und diese abzustellen. Sportkurse und gesunde Ernährung gehörten ohnehin zum Angebot für Mitarbeiter. (sis)

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