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40 Prozent müssen mitmachen: Firma Goetel informiert über Glasfaserausbau in Rotenburg

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Von: Herbert Vöckel, Christopher Ziermann

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Informationen zum Glasfaserausbau bekommt man auch im Bürgerbüro am Marktplatz 12. Das Foto entstand bei der Eröffnung und zeigt von links Projektleiter Klaus Eckert, Bürgermeister Christian Grunwald, Fabian Andrecht (Goetel-Ansprechpartner im Bürgerbüro) sowie Thorsten de Weerd und Stefan Rinke, die in der Rotenburger Verwaltung mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt sind.
Informationen zum Glasfaserausbau bekommt man auch im Bürgerbüro am Marktplatz 12. Das Foto entstand bei der Eröffnung und zeigt von links Projektleiter Klaus Eckert, Bürgermeister Christian Grunwald, Fabian Andrecht (Goetel-Ansprechpartner im Bürgerbüro) sowie Thorsten de Weerd und Stefan Rinke, die in der Rotenburger Verwaltung mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt sind. © Goetel GmbH

Der Ausbau von Glasfaserhausanschlüssen für schnelles Internet ist derzeit das Thema von Informationsveranstaltungen in Rotenburg und den Ortsteilen.

Lispenhausen/Rotenburg – Projektleiter Klaus Eckert von der Firma Goetel aus Göttingen informierte die Besucher zuletzt im Dorfgemeinschaftshaus in Schwarzenhasel, im Bürgerzentrum in Lispenhausen und im Bürgersaal der Kernstadt über die Vorzüge der Technologie.

Der nächste Termin ist am Donnerstag, 9. Juni, im Dorfgemeinschaftshaus in Braach. Während in Rotenburg rund 100 Interessierte kamen, war es in Lispenhausen weniger als eine Handvoll. Trotzdem stellte Firmenvertreter Eckert sein Unternehmen vor, dass im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen die Wohnhäuser mit Glasfaseranschlüssen versorgen will.

„Wir bauen aus, wo andere sagen, es lohnt sich nicht“, sagte Eckert. Sein Unternehmen steigere mit dem Ausbau die Attraktivität und den Wert der Gebäude. Eine Bedingung müsse aber erfüllt werden: Anträge für 40 Prozent der Wohngebäude seien für einen Ausbau erforderlich. Diese Quote muss in einem Ortsteil erfüllt sein, damit Goetel die Glasfaseranschlüsse verlegt. Bürgermeister Christian Grunwald rechnete den Bedarf für Lispenhausen bei 2300 Einwohnern und ungefähr 600 Wohnhäusern mit rund 240 Anträgen für einen Glasfaseranschluss aus.

Nach der Kooperation mit der Stadt Rotenburg für den Glasfaserausbau beginnt laut Projektleiter Klaus Eckert nun die zweite Phase mit dem Vertrieb und der Vermarktung. Dazu wurde auch ein Bürgerbüro am Marktplatz 12 in Rotenburg eingerichtet. Die Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch von 13 bis 18 Uhr. Dort können auch Antragsformulare ausgefüllt und abgegeben werden. Goetel informiert auch auf seiner Internetseite.

Auch Haustürbesuche werde es geben, um die Quote zu erreichen. Die Besucher bat Eckert um Unterstützung als Multiplikatoren. Sollte die Phase bis August erfolgreich abgeschlossen sein, werde mit der Planung bis zum Frühjahr 2023 begonnen, kündigte der Projektleiter an. Daran schließe sich der Bau mit Leerrohren für die Glasfaserleitungen bis in die Wohngebäude an. Mit der Fertigstellung und Aktivierung der neuen Anschlüsse sei Anfang 2024 zu rechnen.

Eckert verdeutlichte noch einmal die Vorzüge der neuen Glasfaseranschlüsse für ein schnelles Internet und ein leistungsfähiges Datenvolumen beim Senden und Übertragen gegenüber den bisherigen Kupfer-Telefon- und Kabelanschlussleitungen. Der Projektleiter stellte zudem die Tarife für die von seinem Unternehmen angebotenen Breitband-Internet- und Telefonanschlüsse vor. Die reichen bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten von 50 bis 1000 Megabit Download und zehn bis 400 Megabit Upload, jeweils pro Sekunde.

Die Fragen der Besucher betrafen die Zeiten von Vertrieb und Planung und den Einbau der Leerrohre bis in die Gebäude sowie die Kosten der einzelnen Tarife und der zusätzlichen Angebote. Kostenlose Glasfaseranschlüsse werde es nur jetzt geben, betonte der Projektleiter. Ein Anschluss sei auch später noch möglich, aber mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden.

Die 40-Prozent-Quote sei derzeit noch recht weit entfernt, sagt ein Goetel-Sprecher auf Nachfrage unserer Zeitung. (Herbert Vöckel und Christopher Ziermann)

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