Ein Hauch von Hoffnung für die Alheimer Kaserne: Grunwald spricht von Signal

Rotenburg. Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald gibt sich in Sachen Erhalt der Alheimer-Kaserne verhalten optimistisch. Es sei ein „Signal der Wertschätzung unserer Bemühungen und der Stichhaltigkeit unserer Argumente“, dass man sich in Berlin nun wieder intensiver mit dem Kampf um den Standorterhalt befasst.

Grunwald hatte vor einem Monat Verteidigungsministerin von der Leyen angeschrieben und erneut um Überprüfung der Entscheidung gebeten, die Alheimer-Kaserne zu schließen - wir berichteten. Der Bürgermeister hatte dabei auf die schlechten Bauzustände anderer Kasernen hingewiesen, die bestehen bleiben sollen und die im Gegensatz zur frisch sanierten Rotenburger Einrichtung stehen, die geschlossen werden soll. Außerdem hatte er die Ministerin zu einem Besuch eingeladen.

Anders als in vielen Anläufen der Vergangenheit deute die derzeit noch ausstehende Antwort der Ministerin auf eine intensive Beschäftigung mit den Sachargumenten hin - davon ist jedenfalls Grunwald überzeugt.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich unterstütze Grunwalds erneute Inititative und habe entsprechende Gespräche mit der Ministerin und dem Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Dr. Jürgen Gehb geführt, berichtet Grunwald. Laut Heiderich registriere man die politischen Initiativen des Bürgermeisters und der vielen Unterstützer aus der Region und befasse sich mit den Argumenten für die Weiternutzung der Alheimer-Kaserne, die sich durch die Zustandsberichte zum Ausrüstungsstand der Bundeswehr förmlich aufdrängten.

„Derzeit können wir nicht abschätzen, ob unsere Initiativen und Gespräche doch noch zum Erfolg für das Fortbestehen unseres Bundeswehrstandorts führen“, sagt Grunwald. Doch die breite Unterstützung aus der Bevölkerung trage neben den Sachargumenten zu einem positiven Gesamtbild der Region bezogen auf den Bundeswehrstandort bei. Das alles sei von der Ministerin nun neu zu gewichten. (sis)

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