Benefizkonzert in der Göbel Hotels Arena

Heeresmusikkorps und JGS-Blasorchester spielen gemeinsam

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Sie freuen sich auf den großen Auftritt: Die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg.

Das Blasorchester der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg und das Heeresmusikkorps Kassel geben gemeinsam ein Benefizkonzert in Rotenburg.

Das Konzert beginnt am Dienstag, 21. Mai, um 19 Uhr in der Göbel Hotels Arena. Der Erlös ist für die Aktion für behinderte Menschen gedacht, mit einem Teil soll auch die musikalische Ausbildung an der JGS unterstützt werden. Und weil die professionellen Musiker des Heeresmusikkorps wissen, dass man hart arbeiten muss, um richtig gut am Instrument zu werden, beteiligen sich zehn von ihnen am Tag vor dem Auftritt an einem Workshop mit den JGS-Schülern.

Benefizkonzert der besonderen Art: Auch die Profis vom Heeresmusikkorps Kassel sind dabei. Foto: Bundeswehr/Heeresmusikkorps Kassel/nh

Der Kontakt zum Heeresmusikkorps sei über Wolfgang Schneider aus Bebra zustande gekommen, der sich seit Jahrzehnten für behinderte Menschen einsetzt und schon mehrere Konzerte mit dem Bundeswehrorchester organisiert hatte, berichtet Manfred Schmidt. Schon einmal durften die JGS-Musiker bei einem Konzert des Heeresmusikkorps auftreten.

Jetzt, zwischen zwei runden Geburtstagen der Schulmusiker, gibt es also ein gemeinsames Konzert, das die ganze Bandbreite der Orchestermusik widerspiegeln soll. Im vergangenen Jahr feierte man an der Rotenburger Schule „Zehn Jahre Bläserklassen“, 2020 wird das Blasorchester zehn Jahre alt.

Zur Erinnerung: An der Jakob-Grimm-Schule können Kinder in den Klassen 5 und 6 Blasmusikinstrumente erlenen. Schon in den benachbarten Grundschulen wird über das außergewöhnliche Angebot informiert. Die Kinder dürfen sich vor Schuljahresbeginn drei Instrumente aussuchen, nachdem sie beim sogenannten Instrumentenkarussell alle in der Bläserklasse erlernbaren Instrumente ausprobiert haben. Nach einem weiteren, späteren Instrumentenkarussell wird dann endgültig ein Instrument ausgewählt und die Klasse zusammengestellt.

Weil die Ausbildung bei Null anfängt, können auch Kinder beginnen, denen aktiv Musik machen von zu Hause aus fremd ist. Die Instrumente gehören dem Förderverein der Schule und werden den Kindern gegen Miete überlassen. Sie bekommen zusätzlich gegen einen Unkostenbeitrag auch Einzelunterricht und Unterricht in Kleingruppen von Lehrkräften der Musikschule des Kreises.

Die Eltern für die Bläserklasse zu überzeugen, sei nicht schwer, erzählt Manfred Schmidt. Es gebe viele gute Argumente, denn wer ein Instrument lernt, erlebt meist auch in den übrigen Fächern eine Leistungssteigerung. Man lerne, sich zu organisieren, einen langen Atem zu haben und gegenseitige Rücksichtnahme. Nach den beiden Bläserklassenjahren wechselt oft mehr als die Hälfte der Schüler ins Blasorchester der Schule. Jeden Mittwoch ist Probe und Instrumentalunterrricht. Jedes Jahr startet man zur Probenfreizeit. Der Lohn: viel Applaus bei öffentlichen Auftritten. Den erhoffen sich Schüler und Profis auch beim Benefizkonzert im Mai.

Karten gibt es im Vorverkauf zu 13 Euro (ermäßigt acht) bei Augenoptik Schneider in Rotenburg, Bebra und Obersuhl, bei Euronics Waffenschmidt in Heinebach, in der Buchgalerie Berge am Steinweg und in den Sekretariaten beider Standorte der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg.

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