Hessen Mobil: Auszubildende erhalten Gesellenbriefe

Ziel erreicht: Bei Hessen Mobil haben Auszubildende aus der Region ihre Prüfungen als Straßenwärter oder als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik mit Erfolg abgeschlossen. Unser Foto zeigt Diplom-Ingenieur Reinhold Kempf (von links), Leiter der Aus- und Fortbildungsstätte, zusammen mit den erfolgreichen Absolventen Julian Krapf (Bebra), Pascal Pütz (Bad Hersfeld), Marcel Herwig (Wanfried), Moritz Höfer (Eiterfeld-Arzell) und Marie-Sophie Grimm-Schöpp (Vacha) sowie Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil. Foto: Vöckel

Rotenburg. 41 Auszubildende von Hessen Mobil haben ihre Lehrjahre erfolgreich abgeschlossen und wurden nun in Rotenburg freigesprochen.

Ernst des Lebens - ab sofort. Das trifft auf 41 Auszubildende bei Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement - zu. Sie haben mit der bestandenen Prüfung für einen Handwerksberuf das erste Berufsziel erreicht. Die Frauen und Männer wurden in der Aus- und Fortbildungsstätte der oberen Verwaltungsbehörde des Landes Hessen in Rotenburg freigesprochen.

Als Nachweis für ihre erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildungen erhielten sie die Gesellenbriefe. Diese wurden den Junghandwerkern vom Präsident von Hessen Mobil, Burkhard Vieth, zusammen mit den Prüfungsleitern und dem Leiter der Aus- und Fortbildungsstätte, Diplom-Ingenieur Reinhold Kempf, überreicht. Eine Zugabe für die Absolventen waren die Abschlusszeugnisse der Beruflichen Schulen in Bebra.

„Ihre Mühen haben sich gelohnt“, sagte Präsident Burkhard Vieth in der Freisprechungsfeier. Die Absolventen hätten in den Prüfungen bewiesen, dass sie etwas können. Nun liege es an ihnen, ihre Fähigkeiten, die sie in der dreijährigen dualen Ausbildung erworben hätten, weiter auszubauen.

„Begabung hängt halb vom Talent und halb vom Lernen ab“, zitierte Vieth ein chinesisches Sprichwort. Um im Beruf auf dem Laufenden zu bleiben, müssten sich die Junghandwerker auch künftig fortbilden und Zusatzqualifikationen erwerben. Freigesprochen wurden nach erfolgreicher Prüfung eine Straßenwärterin und 16 Straßenwärter, 16 Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, sieben Fachinformatiker für Systemintegration und eine Baustoffprüferin.

Prüfungsergebnisse 

Die Prüfungsergebnisse stellte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Straßenwärter, Ulrich Hansel, vor. Bei den Fachkräften für Straßen- und Verkehrstechnik wurde nach seiner Auflistung ein Notendurchschnitt von 2,6 erreicht (neunmal 2, fünfmal 3 und dreimal 4). Bei den Straßenwärtern betrug die Durchschnittsnote 2,9 (dreimal 2, zehnmal 3 und dreimal 4). Übernommen von Hessen Mobil werden 16 Straßenwärter, sechs Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, drei Fachinformatiker und eine Baustoffprüferin.

Acht Auszubildende haben im dritten Lehrsjahr ein duales Studium begonnen. Sechs davon arbeiten künftig bei Hessen Mobil als Werksstudenten. Die Leistungen der Absolventen, aber auch den Einsatz der Ausbilder und Lehrkräfte würdigte Vorsitzender Willi Donath vom Hauptpersonalrat. Die Junghandwerker bedankten sich bei den Beteiligten in der Ausbildung. Die Aus- und Fortbildungsstätte von Hessen Mobil im Rotenburger Marstall besteht seit 31 Jahren. In dieser Zeit wurden mehr als 2000 Absolventen zur Berufsreife gebracht.

Die Bildungsstätte in Rotenburg hat auch in Zukunft viel vor. „Am 1. August starten 58 neue Auszubildende bei Hessen Mobil ihre berufliche Zukunft“, kündigte Präsident Burkhard Vieth an. Musikalisch umrahmt wurde die Freisprechungsfeier von Dieter Jörges und der Kapelle vom Hessen Mobil Standort Fulda. (zvk)

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