„Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“

Erkshäuser Theatergruppe „Chaos-GmbH“ präsentiert neues Stück

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Chaotische Zustände in der Amtsstube: Die Erkshäuser Theatergruppe „Chaos-GmbH“ zeigt an drei Tagen die Komödie „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“. Ute Kern, vorne links, hat Regie geführt.

Erkshausen. Die Erkshäuser Theatergruppe „Chaos-GmbH“ zeigt am Freitag, Samstag und am Sonntag das Theaterstück „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“.

Als Bürgermeister Reiner auf dem Schreibtisch seiner Amtsstube erwacht, ist er umgeben von seiner trauernden Ehefrau, einer Krankenschwester und einem Arzt, der über Reiners Tod spricht.

Kann es sein, dass Reiner auf dem Weg in den Himmel ist? Er ist doch nur von einer niedrigen Leiter gestürzt. Und wer soll sich um die Amtsgeschäfte kümmern?

Die Erkshäuser Theatergruppe „Chaos-GmbH“ zeigt heute, morgen und am Sonntag das Theaterstück „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“. Die Geschichte: Bürgermeister Reiners Frau hat ihn vor die Tür gesetzt, und er ist in sein Büro gezogen. Mit seinen Mitmenschen, seiner Ehefrau, auch der Sekretärin, geht der Bürgermeister so schlecht um, dass die ihm nach dem Sturz von der Leiter einen bösen Streich spielen. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem sich der Bischof zum Besuch angekündigt hat. Es wird ganz sicher ein turbulenter Empfang.

Lüsterne Blicke 

Stefan Asal spielte in der Generalprobe sehr überzeugend den gehässigen und selbstgerechten Bürgermeister, der schlecht über seine Frau redet und der Sekretärin lüsterne Blicke zuwirft. Juliane Frantz mimt die ständig genervte Sekretärin, André Herwig den trotteligen Hausmeister mit losem Mundwerk. Anja Löwenstein ist die gedemütigte Ehefrau, Silke Köberich die tratschende Putzfrau. Heiko Becker spielt den Postboten, Christian Schilling den Bischof und Nathalie Reuchsel dessen Sekretärin.

Ute Kern ist nicht nur Regisseurin, sondern, da sind sich die Schauspieler einig, „die gute Fee“ der Gruppe. In der Kürze der Zeit hat sie mit der Gruppe nicht nur das Theaterstück eingeübt, sondern auch das Drumherum organisiert. „Ich versuche, hier die Fäden so ein bisschen zusammenzu- halten“, sagt sie selbst bescheiden.

Stadt stellt Bühne bereit 

Dankbar ist sie den Helfern vom Verein „Lust am Dorf“, der Stadt Bebra für die Bereitstellung der Bühne und Marilena Stenzel, die die Souffleuse übernimmt.

Wie wird der Bürgermeister den Weg zurück ins Leben finden? Die Antwort erwartet das Publikum bei Aufführungen heute und morgen um 20 Uhr sowie am Sonntag um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Restkarten sind noch erhältlich unter 06623 / 41821.

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