Unbekannte Täter sägen beliebte Attraktion ab

Hinweistafeln und Kuckuck vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Braach gestohlen

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So sah er aus: Bauhofmitarbeiter Harald Grau mit einem Foto von dem Pfahl, der vor dem Braacher DGH verschwunden ist.

Braach. Einen Holzpfahl mit Hinweisschildern und einem Kuckuck aus Holz haben unbekannte Diebe vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Braach gestohlen.

Wie weit ist es von Braach bis Moskau, Paris und London, oder gar zum Mond ? – das haben aufmerksame Besucher in Braach bis vor Kurzem auf schmucken Hinweisschildern vor dem Dorfgemeinschaftshaus an der Rotenburger Straße ablesen können. Doch der Holzpfahl mit den Tafeln ist nun verschwunden. Unbekannte Täter haben ihn brutal gekappt und mitgenommen.

„Die Vierkanthülse aus Metall, mit der der Pfahl im Boden verankert war, ist mit unbändiger Kraft abgeknickt oder mit einem scharfen Werkzeug durchtrennt worden“, sagt Harald Grau vom Rotenburger Bauhof und deutet auf die scharfkantigen Metallreste, die im Boden stecken. Aufgestellt worden war das Schild zur 1250-Jahrfeier des Rotenburger Stadtteils vor drei Jahren. Angefertigt haben es damals die beiden Braacher Gerhard Möller und Horst Hopf. Als Möller das Schild Ende Mai reinigen und auffrischen wollte, stellte er – wie erst jetzt bekannt wurde – fest, dass es verschwunden ist. Traurig über den Verlust ist auch der Braacher Ortsvorsteher Claus Riemenschneider. „Der Pfahl war schließlich auf der Spitze noch mit unserem Braacher Kuckuck aus Holz verziert“, sagt er.

Wütend angesichts der sich zurzeit häufenden Wandalismus-Fälle ist Bauhof-Mitarbeiter Harald Grau: „Wir haben zurzeit sehr viele Vorfälle dieser Art in Rotenburg – vor zwei Wochen ist eine große Ruhebank mitsamt Pflastersteinen am Bahnhofsgärtchen rausgerissen worden“, sagt er. Grau ärgert sich über die sinnlose Gewaltbereitschaft. „Mit dem Holzpfahl kann doch keiner etwas anfangen“, sagt er und hofft, „dass sich da mal was tut und solcher Unfug künftig verhindert wird“.

Um Hinweise zum Verbleib des Schildes bittet Ortsvorsteher Claus Riemenschneider unter 0 66 23 / 24 57.

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