Impfzentrum in Rotenburg öffnet wohl am 9. Februar

Im Taxi zum Impfzentrum: Land übernimmt in Einzelfällen die Fahrtkosten nach Fulda

Symbolbild
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Das Land Hessen übernimmt in Einzelfällen die Fahrtkosten mit dem Taxi zu den Impfzentren. Das Angebot richtet sich an mindestens 80-Jährige, Voraussetzung für die Kostenübernahme ist ein Erstattungsanspruch für Krankenfahrten.

So lange das Impfzentrum in Rotenburg noch geschlossen ist, müssen über 80-jährige Menschen aus Hersfeld-Rotenburg mitunter lange Anfahrten bis zum Impfzentrum nach Fulda in Kauf nehmen.

Hersfeld-Rotenburg – Das Impfzentrum in Fulda gehört zu den sechs hessischen Standorten, die am Dienstag mit dem Impfen gegen das Coronavirus begonnen haben. Wie die Stadt Rotenburg jetzt mitteilt, übernimmt das Land Hessen in Einzelfällen die Taxi-Fahrtkosten zu den Impfzentren. Darüber habe das Land die Kommunen informiert, heißt es aus dem Rotenburger Rathaus.

Das Angebot richte sich an mindestens 80 Jahre alte Menschen, also die höchste Impf-Priorisierungsgruppe, die keine andere Möglichkeit haben, ins Impfzentrum zu kommen. Voraussetzung für die Kostenübernahme sei der Erstattungsanspruch für Krankenfahrten zum Beispiel zum Arzt gegenüber der eigenen Krankenkasse, heißt es in der Pressemitteilung. „Sollten die Taxifahrten zum Impfzentrum und zurück nicht von der Kasse übernommen werden, wird das Land die Kosten tragen.“

Betroffene Personen würden bei ihrem Termin im Impfzentrum eine Bescheinigung mit weiteren Informationen bekommen, wie sie die Kosten erstattet bekommen. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) teilten derweil gestern mit, dass das Land plane, am Dienstag, 9. Februar, alle 28 Impfzentren öffnen zu wollen, also auch das in Rotenburg. Bis dahin seien lediglich die sechs regionalen Zentren geöffnet. (Sebastian Schaffner)

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