Was aus der Kaserne wird: Einladung zur Bürgerversammlung

Rotenburg. Die Zukunft der Alheimer-Kaserne nach dem Abzug der Bundeswehr ist das Thema einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 16. Juli.

Der Rotenburger Stadtverordnetenvorsteher Klaus Troch (SPD) lädt dazu alle Bürger ab 19 Uhr ins Audimax des Studienzentrums ein. Im Rahmen der Versammlung werden die verantwortlichen Behörden die Pläne des Landes Hessen vorstellen, in der Kaserne eine Erstaufnahmestelle für Asylbewerber einzurichten. Dazu hat der für die Flüchtlingsunterbringung in Hessen zuständige Regierungspräsident Dr. Lars Witteck seine Teilnahme zugesagt.

Noch ist kein Mietvertrag zwischen dem Land und dem Bund abgeschlossen. Aber die Bundeswehr hat zumindest intern die Freigabe erteilt, damit die Kaserne spätestens ab April 2016 zivil genutzt werden kann. Am wahrscheinlichsten gilt die Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung.

Ergebnisse der Studie

Außerdem sollen während der Bürgerversammlung die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zur Konversion der Alheimer-Kaserne vorgestellt werden. Sie war von der Berliner Agentur Firu begleitet worden. Bekannt ist allerdings schon jetzt, dass es außer dem Land Hessen derzeit keinen Interessenten gibt, der die Kaserne großflächig nutzen will.

Ziel der Bürgerversammlung ist nach Mitteilung von Klaus Troch die möglichst umfassende Information der Rotenburger. Troch weist darauf hin, dass neben der Information durch die Vertreter der Behörden die Bürger an diesem Abend auch Fragen stellen können. (red/mcj)

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