Aber "vertrauensvolle Zusammenarbeit" zwischen CDU und UBR

Keine festen Koalitionen im Rotenburger Parlament

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Der wiedergewählte Rotenburger CDU-Fraktionsvorsitzende Jonas Rudolph

Rotenburg. Eine feste Koalition zwischen CDU- und UBR-Fraktion im neuen Rotenburger Stadtparlament soll es nicht geben.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der vergangenen Legislaturperiode soll allerdings fortgesetzt werden, kündigte der wiedergewählte CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Rudolph an.

Vereinbart wurde eine gemeinsame Liste für den Magistrat und die Stadtverordneten, die Rotenburg im Müllabhol-Zweckverband (MZV) vertreten sollen, bestätigte auch Hartmut Grünewald. Er wurde inzwischen wieder zum Vorsitzenden der UBR-Fraktion gewählt. Sein Stellvertreter ist Wilfried Ross, Schriftführerin ist Barbara Brinkmann.

In den Magistrat will die CDU Ursula Ender, Friedrich Wollenhaupt und Dietrich Both entsenden, die UBR schickt Karin Kupsch und Christian Kusche. Die SPD-Fraktion wird den früheren Stadtverordnetenvorsteher Klaus Troch und Elvira Walter-Rosner sowie Dieter Stricker für den Magistrat vorschlagen, erklärte der alte und neue Fraktionsvorsitzende Volker Heise.

Die Sozialdemokraten haben zunächst Wolfgang Bodenstein und Klaus Troch zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Wenn Troch in den Magistrat rückt, soll Sebastian Münscher, der neue SPD-Stadtverbandsvorsitzende, stellvertretender Fraktionsvorsitzender werden, erklärte Heise weiter. Und: Seine Fraktion werde sich auch weiterhin um Zusammenarbeit mit den anderen Gruppierungen bemühen, wenn dies möglich sei.

Gemeinsame Listen ja, Zusammenarbeit dann, wenn es zweckdienlich ist - das ist das Credo der UBR. „Wir wollen verhindern, dass in einem Gremium eine absolute Mehrheit entsteht“, sagte Grünewald. Mit diesem Motto sei man auch zur Wahl angetreten. Zum neu gewählten Parlament gehört auch Holger Meimbresse (FDP). Die CDU ist bei der Kommunalwahl zur stärksten Fraktion gewählt worden und holte 13 Sitze, die SPD hat elf Sitze, die UBR sechs Sitze.

Sitzung am Donnerstag

Zur konstituierenden Sitzung treffen sich die neu gewählten Rotenburger Stadtverordneten am Donnerstag, 21. April, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Neben Wahlen steht auch ein gemeinsamer Antrag von CDU und UBR auf der Tagesordnung, nach dem es künftig nur noch zwei Ausschüsse geben soll: den Haupt- und Finanzausschuss (neun Mitglieder) und den Sozialausschuss (sieben Mitglieder). Bau- und Planungsausschuss und Ausschuss für Forsten soll es nicht mehr geben.

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