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TG Rotenburg ersatzgeschwächt gegen Körle

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Von: Alicia Kreth

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Handball, TG Rotenburg, Jan-Oliver Holl (vorn)
Ein großer Kampf kommt am Samstag auf die Handballer der TG Rotenburg um Jan-Oliver Holl (vorn) zu, der sich hier gegen Wollrodes Finn Schulze durchsetzt. © Alicia Kreth

Die Handballer der TG Rotenburg empfangen am Samstag, 17.30 Uhr, in der Großsporthalle in Rotenburg den Tabellenführer der Landesliga Nord, Gruppe 2, die MSG Körle/Guxhagen zum letzten Heimspiel des Jahres.

Rotenburg - Doch die Aufgabe für das Team von Trainer Robert Nolte ist alles andere als leicht. Die Gäste, die mit vier Siegen aus vier Spielen gegen Wollrode, Wanfried, Hersfeld und Hünfeld starteten, wollen ihre weiße Weste wahren, müssen jedoch nach einer trainingsfreien Woche und dem Spielausfall in Eschwege, es gab einen positiven Coronafall im MSG-Kader, erst wieder in den Rhythmus finden. Und dennoch ist TGR-Coach von der Qualität der Gäste überzeugt: „Das ist mit das Beste in unserer Gruppe, das haben die bisherigen Ergebnisse gezeigt“, weiß Nolte, der unter anderem Leistungsträger Eugen Gisbrecht hervorhebt. „Sehr ambitioniert haben sie vor der Saison ihre Ziele ausgegeben.“

Dass sich sein eigenes Team vor dem Duell nun in einer Art Krisensituation, was das Personal annbelangt, befindet, macht die Aufgabe nicht leichter. „Zunächst müssen wir schauen, wer zur Verfügung steht, und für wie lange die Luft reicht“, erklärt Robert Nolte, der neben Torwart Alexander Dick weiter auf Boze und Tomislav Balic verzichten muss. Zudem bricht ihm mit Luca Hagemann, der sich am vergangenen Wochenende im Spiel in Wanfried eine schwere Schulterverletzung zuzog, ein Schlüsselspieler im Rückraum und der Abwehr weg. „Das ist ein extremer Einschnitt“, betont Nolte. Der Trainer ist sich aber sicher, am Samstag eine schlagkräftige Truppe zu stellen.

MSG-Trainer Christian Schade muss dagegen auf Nicolas Bachmann und Nico Imke verzichten. Dafür rückt Tom Hillwig in den Kader, der die rechte Angriffsseite verstärken soll.

„Körle wird extrem auf das Tempo drücken“, sagt Nolte, der vor starken Torhütern und schnellen Außenspielern warnt. Für die Rotenburger gilt es daher das schnelle Umschaltspiel zu unterbinden und bei eigenem Ballbesitz das Tempo zu bestimmen und die Aktionen clever zu Ende zu spielen. „Wenn wir es schaffen, die Wellen zu brechen und in den Positionsangriff kommen“, dann sieht Nolte gute Chancen für sein Team. Die Motivation innerhalb der Mannschaft sei auf jeden Fall vorhanden. (Alicia Kreth)

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