Mit etwas mehr Erfahrung im Rücken will die junge SG-Elfwieder angreifen

Weitere junge Kräfte für André Köthe, den Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen: die Neuzugänge Philipp Trieschmann, Matthias Wolf, Julian von Kintzel und Toni Schuchmann (von links). Foto: Walger

Rotenburg/Lispenhausen. „Meine Jungs sind frisch, willig und haben wahnsinnig Spaß am Fußball. Das sollte passen.“ André Köthe blickt voller Vorfreude auf seine zweite Saison als Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen.

Die Zielvorgabe bei dem letztjährigen Vierten ist klar: Wieder in der Spitzengruppe der Kreisoberliga mitmischen. Dabei kommt dem ehrgeizigen Coach zugute, dass er personell auf Kontinuität setzen kann: Die SG hat lediglich zwei Abgänge zu verzeichnen. Marcel Heiße und Steffen Kanngießer wollen - wie bereits berichtet - ihr Glück beim Gruppenligisten Niederaula/Hattenbach versuchen. „Besonders Steffen wird uns mit seinen Torjägerqualitäten natürlich fehlen“, gibt Köthe zu.

Steinhauer gefordert

Er verweist aber auch darauf, dass er bereits einen Knipser mit ähnlichem Format im Kader hat - und zwar René Steinhauer. Der 23-Jährige hatte schon in der vergangenen Spielzeit mit 13 Treffern nur zwei weniger erzielt als Top-Torschütze Kanngießer. „Ich weiß, dass ich in dieser Saison mehr Verantwortung übernehmen muss - darauf freue ich mich. Ich will meine Torquote steigern“, gibt Steinhauer selbstbewusst zu Protokoll. Mit Ausnahme von Kanngießer hat Köthe aber den Kern an Leistungsträgern zur Verfügung, der sich im Laufe der vergangenen Saison bewährt hat. In der Abwehr sind das Antreiber Niklas Richter und Kapitän Felix Schumacher. Die beiden 24-Jährigen können gut und gerne schon als die Routiniers ihrer Elf bezeichnet werden.

Davor hat sich das zuverlässige Sechser-Duo mit Abräumer Florian Goetzke (24) und Spielgestalter Jan Hanstein (23) bewährt. Und für die Überraschungsmomente sollen Maxi Weber (20) und Sven Wrzos (19) sorgen. „Die beiden haben in der letzten Saison zwischendurch mal ein kleines Tal durchschreiten müssen - das ist aber völlig normal in diesem Alter. Maxi und Sven werden die Liga aufmischen“, kündigt Köthe an.

Kein Grund zur Sorge

Das niedrige Durchschnittsalter seines Teams sieht der SG-Trainer mittlerweile als Vorteil an: „Wir haben ja jetzt immerhin ein Jahr mehr Erfahrung. Es gab zwar trotzdem Überlegungen, ein oder zwei ältere Spieler mit Format dazuzuholen - dass daraus nichts geworden ist, bereitet mir aber überhaupt keine Sorgen.“

Stattdessen verstärken mit Julian von Kintzel (18, kehrt vom JFV Bad Hersfeld zurück) und Phillip Trieschmann (19, ESV Ronshausen) zwei weitere Youngster das SG-Mittelfeld. Beide seien variabel einsetzbar. Besonders Trieschmann hat seinen Trainer in der Vorbereitung überzeugt: „Er ist läuferisch sehr stark, kann vielleicht auch in der Abwehr spielen. Und dann kommt noch Mathias Wolf aus der eigenen Jugend hoch. „Wenn er Gas gibt, bekommt auch er garantiert seine Einsatzzeiten“, sagt André Köthe. Das 18-jährige Eigengewächs Wolf fühlt sich im zentralen Mittelfeld am wohlsten.

Als Minimalziel nennt André Köthe, der selbst nur noch bei großen personellen Engpässen auf dem Rasen stehen will, einen Platz unter den ersten Fünf. Der Aufstieg sei kein Thema. „Wenn es gut läuft, wollen wir aber den vierten Rang aus der letzten Saison noch einmal toppen.“

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