Krankenhäuser im Kreis verhandeln weiter über eine Fusion

Hersfeld-Rotenburg. Die Verhandlungen über eine Fusion der drei Krankenhäuser im Kreis Hersfeld-Rotenburg gehen weiter. Das teilen die Träger mit, schweigen sich aber über Details aus.

Die ersten Gespräche der Geschäftsführer von Klinikum Bad Hersfeld, Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) sowie Kreiskrankenhaus (KKH) in Rotenburg sind abgeschlossen, nun beraten die Träger der drei Häuser die Ergebnisse. Welche das sind, darüber steht nichts in einer Pressemitteilung, die Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (Klinikum), Aufsichtsratschef Peter Klufmöller (HKZ) und Vorstand Jan Dreher vom Diakonieverein Berlin-Zehlendorf (KKH) herausgegeben haben.

Sie kündigen nur an, dass die Bildung einer gemeinsamen Krankenhausgesellschaft weiter geprüft werde: „Dazu soll zügig eine konkrete Beschlussvorlage erarbeitet werden, die alle medizinischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und strukturellen Aspekte berücksichtigt.“ Die Geschäftsführer hätten die wichtigsten Fragen gesammelt, die sich aus den unterschiedlichen Träger- und Tarifstrukturen der Häuser ergeben.

Dreher und Klufmöller erklären lediglich, sie freuten sich über die konstruktive, harmonische Atmosphäre der Gespräche. Landrat Schmidt gibt ein klareres Bekenntnis ab: „Wir als Landkreis werden alle Möglichkeiten nutzen, die angestrebte kreisinterne Fusion erfolgreich abzuschließen.“ (mcj)

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