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Kreiskrankenhaus Rotenburg mit wirtschaftlicher Lage sehr zufrieden

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Von: Daniel Göbel

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Kreiskrankenhaus Rotenburg mit Blick auf die Stadt
Kreiskrankenhaus Rotenburg © Held/nh

Das Rotenburger Kreiskrankenhaus (KKH) hat im vergangenen Jahr für den Gesamtkonzern ein „überaus zufriedenstellendes Ergebnis“ erwirtschaftet.

Rotenburg – Das erklärte der Medizinische Geschäftsführer Dr. Martin Oechsner. „Wir stehen erfreulich stabil da“, lautet sein Fazit. Bereits in den Jahren zuvor hatte das KKH meist eine „schwarze Null“ erwirtschaftet. Dieses Ergebnis habe man im vergangenen Jahr nochmals verbessern können, sagt Oechsner. Wie hoch der erwirtschaftete Gewinn konkret ist, dazu äußert sich das KKH nicht.

Durch die stabile Lage habe man den rund 400 Mitarbeitern alle tarifrechtlichen Erhöhungen zahlen können. „Das ist auch wichtig, denn die Mitarbeiter sind schließlich für das Gesamtergebnis verantwortlich“, sagt Oechnser.

Zwar hätte sich im vergangenen Jahr – anders als in den Jahren zuvor – die Zahl der stationär versorgten Patienten nicht gesteigert, dafür hätte das KKH aber mit teils deutlich schwereren Fällen zu tun, zum Beispiel in der Lungenheilkunde, aber auch bei der Behandlung von Krebspatienten.

Der Grund für den stabilen Krankenhausbetrieb sieht Oechnser vor allem in der medizinischen Expertise, die das KKH biete, aber auch in der Wertschätzung der Mitarbeiter. Das KKH verfüge über modernste Technik, was in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. „Wir werden uns weiter modernisieren. Das betrifft zum Beispiel den Bereich der Robotik, wozu es ab Frühjahr konkretere Informationen geben wird“, erklärt der Medizinische Geschäftsführer. Darüber hinaus will das Kreiskrankenhaus bis zum Ende des Jahres 2024 komplett digital sein, was laut Oechsner zwar ambitioniert, aber machbar sei.

Wie andere Krankenhäuser auch, blickt das KKH mit Sorge auf die aktuelle Energiekrise. Es sei noch relativ unklar, was da auf das KKH zukommen werde. Deshalb will das Krankenhaus die Nachhaltigkeit weiter ausbauen, etwa mit einer Solaranlage auf dem Dach. Zudem seien bereits Förderanträge für die Ausweitung nachhaltiger Projekte gestellt. (Daniel Göbel)

Konzept: Versorgung aus einer Hand

Der Erfolg des Kreiskrankenhauses bemesse sich vor allem an der Zufriedenheit der behandelten Patienten. Für Behandlungen könnten laut dem Medizinischen Geschäftsführer Martin Oechnser zügig Termine vergeben werden, durch eine gute Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen gebe es zudem nur kurze Überleitungszeiten. Denn gerade für Patienten mit schweren Erkrankungen, etwa in der Onkologie, sei es besonders wichtig, dass sie aus einer Hand behandelt würden. (dag)

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