Abgeordnete  Arnoldt über Asylunterkunft: Land soll Höchstbelegung einhalten

Lena Arnoldt

Rotenburg. Die CDU-Landratsabgeordnete Lena Arnoldt pocht darauf, dass die Alheimer-Kaserne mit maximal 900 Asylbewerbern belegt wird.

Diese Höchstzahl hat das Land für die Erstaufnahmeeinrichtung in Rotenburg zugesagt. Derzeit sind dort knapp 700 Flüchtlinge untergebracht. Bis Jahresende sollen zwei weitere Gebäude als Unterkunft hergerichtet werden, sodass nach Angaben des kommissarischen Leiters Thomas Baader dann Platz für etwa 900 Menschen sein wird. Allerdings werden laut Planung bis März 2016 die beiden Blöcke frei, die derzeit noch von den Feldjägern genutzt werden. Somit wäre voraussichtlich für über 1200 Bewohner in befestigten Unterkünften Platz.

Trotzdem sollte dieses Potenzial nicht genutzt werden, sagte Arnoldt nach einem Besuch in der Einrichtung mit dem Gießener Regierungspräsidenten Dr. Lars Wittek. Dabei gehe es um die Sozialverträglichkeit vor Ort. Rotenburg verkrafte nur eine gewisse Anzahl an Flüchtlingen, wobei bislang alles reibungslos funktioniere: „Es läuft super, und ich will, dass das so bleibt, deshalb müssen es maximal 900 Flüchtlinge bleiben“, sagte Arnoldt auf Nachfrage.

Zusage erneuert 

Das habe ihr Wittek erneut zugesagt, und daran müsse festgehalten werden, auch wenn der große Zustrom von Asylbewerbern weitergehe: „Dann müssen Unterkünfte in anderen Städten gesucht werden“, sagt Arnoldt, die als örtliche Landtagsabgeordnete als Schnittstelle zwischen Land, Regierungspräsidium und Stadt fungiere.

Mehr zur Alheimer-Kaserne gibt es in unserem Regiowiki

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