Aktuelle Bilanz - HKZ nimmt Kurs auf Gewinnzone

Martin Ködding: Klinik-Fusion hat sich nach einem Jahr bewährt

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Martin Ködding (60), Geschäftsführer des Klinikums Bad Hersfeld.

Hersfeld-Rotenburg. Das Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) in Rotenburg ist gut ein Jahr nach der Fusion mit dem Klinikum Bad Hersfeld auf dem Weg in die Gewinnzone.

Nach einer „Durststrecke“ nach der Übernahme im April 2016 rechnet der Geschäftsführer des Klinikums Bad Hersfeld-Rotenburg, Martin Ködding, damit, dass das HKZ zum Ende des Jahres 2017 schwarze Zahlen schreiben wird. Das Klinikum in Bad Hersfeld habe bereits im Jahr 2016 ein positives Ergebnis erzielt, sagte Ködding im Interview mit der HZ.

Am HKZ wurde in dieser Woche eine Betriebsleitung nach dem Vorbild des Klinikums installiert. Zum Ärztlichen Direktor wurde dabei einstimmig Prof. Dr. Ardawan Rastan, der Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie gewählt. Sein Stellvertreter ist Dr. Reinhard Funck, Chefarzt am Klinikum. Für Ködding ist diese Wahl ein weiteres Indiz, „dass die früheren Rivalitäten beider Häuser nun endgültig beigelegt sind.“

Unterdessen sei der Umstrukturierungsprozess beider Kliniken weitestgehend abgeschlossen. Auch das medizinische Personal sei inzwischen komplett. Noch in diesem Jahr, spätestens aber in 2018 sollen die Bauarbeiten im und am HKZ beginnen. Am Klinikum in Bad Hersfeld sollen laut Ködding ebenfalls im Jahr 2018 „die Bagger rollen“, um den Neubau des Bettenhauses Ost zu beginnen. Dafür wurden 25 Millionen Euro bewilligt und weitere neun Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Diskutiert werde auch über den künftigen Standort für die Orthopädische Klinik, die derzeit in gemieteten Räumen am Kurpark in Bad Hersfeld ansässig ist. Obwohl sich der Mietvertrag dort automatisch verlängern würde, werden auch die Möglichkeiten eines Umzugs ans Klinikum oder ans HKZ geprüft. „Es darf keine Denkverbote geben“, sagte Ködding. Wichtig sei allein, dass das Konzept langfristig trägt und den Menschen im Landkreis diene. 

Mehr zum Thema lesen Sie in der gedruckten Zeitung und im E-Paper: Unter anderem ein ausführliches Interview mit Martin Ködding.

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