Steigende Fallzahlen

Mehr Patienten und eine schwarze Null im Kreiskrankenhaus Rotenburg

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Kreiskrankenhaus Rotenburg

Rotenburg. Das Kreiskrankenhaus (KKH) in Rotenburg ist nach wie vor beliebt bei den Patienten. Die Zahl der Fälle stieg im ersten Quartal dieses Jahres um 7,5 Prozent gegenüber demselben Zeitraum im vergangenen Jahr.

Deutlich stiegen die Zahlen in der Inneren Medizin (+17 Prozent) sowie der Rheumatologie und der Orthopädie (jeweils +30 Prozent). Letztere profitiert vor allem, seit die Orthopäden aus Rotenburg auch in Bad Hersfeld eine Zweigpraxis haben. In der Chirurgie ist in erster Linie die Zahl der Patienten gestiegen, die mit schweren Erkrankungen kamen. 7250 Fälle zählte das diakonische Krankenhaus im ganzen Jahr 2016.

Man verzeichnete im gesamten Jahr 2016 zwar keinen großen Gewinn, sagte Geschäftsführer Ulrich Hornstein, erzielte jedoch trotz Abschaffung des Notlagentarifs Anfang des vergangenen Jahres eine schwarze Null. Die Bezahlung der Beschäftigten nach Tarif mache rund eine Million Euro aus, erklärte Hornstein.

Das Haus sei „klein und fein“ und richtig gut aufgestellt, meinte der Geschäftsführer und sprach vom KKH als „einem Kleinod“, das hohe Akzeptanz bei den Patienten und den niedergelassenen Ärzten genieße. Der Vergleich der beiden Quartale ist insofern von Bedeutung, als das Klinkum in Bad Hersfeld und das Herz- und Kreislaufzentrum in Rotenburg seitdem in einem Konzern zusammengefasst sind.

Es sei nicht leicht gewesen, für die geplanten Bauarbeiten am KKH die Fördermittel einzuwerben, erklärte Hornstein, da das Ministerium sich eine Kooperation aller drei Häuser gewünscht habe. Dies sei aber nicht möglich gewesen. Der Bescheid für die Fördermittel liegt nun seit Weihnachten vor, sodass man mit neuem Schwung ins neue Jahr gestartet sei. Anfang Juli beginnen die Arbeiten zur Sanierung des B-Flügels. 

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