Millionen für den Küchentrakt: An der Hochschule in Rotenburg wird gebaut

Rundgang auf der Baustelle: Unser Bild zeigt Direktor Lothar Seitz, Andreas Pfaff, den Leiter des Wirtschaftsbetriebes, sowie Thomas Bode, zuständig für das technisches Gebäudemanagement in der Mensa, die zur Zeit als Lager dient. Im Hintergrund eine Staubwand, hinter der die neue Küche eingebaut werden soll. Fotos: Schäfer-Marg

Rotenburg. Großbaustelle in der Hessischen Hochschule für für Finanzen und Rechtspflege: In dem Gebäude, das die Rotenburger beharrlich Verwaltungsfachhochschule nennen, wird die 1973 eröffnete Großküche samt Nebenräumen umgebaut und komplett saniert.

Das Land Hessen investiert hier 5,4 Millionen Euro.

Die Bauarbeiten sollen Anfang 2016 abgeschlossen sein, heißt es beim Immobilienmanagement des Landes.

Küche im Container: Die Bauarbeiten zwingen das Küchenpersonal vorübergehend zur Improvisation. Hier ein Blick in einen von mehreren Containern.

Derzeit muss improvisiert werden: Auf dem Hochschulgelände wurde in Containern eine Interimsküche eingerichtet, um Studierende und Lehrpersonal weiter verpflegen zu können. Dem Küchenpersonal steht nur ein Drittel der üblichen Fläche für die Arbeit zur Verfügung. Gegessen wird nun in der Pausenhalle im Erdgeschoss, die Mensa im ersten Obergeschoss, die direkt an die Küchenbaustelle anschließt, dient vorübergehend als Lager. Auch die Cafeteria im Erdgeschoss sowie Teile der Verwaltung sind von den Bauarbeiten betroffen und können nicht genutzt werden.

Etwa 600 Essen werden jeden Mittag für Studierende und Personal zubereitet, sagte der Leiter des Wirtschaftsbetriebs der Hochschule, Andreas Pfaff, gestern bei einem Rundgang durchs Haus. Derzeit essen auch die Feldjäger aus der Alheimer-Kaserne in der Hochschule. Deren Küche und Kantine wird inzwischen für die Flüchtlinge genutzt.

Für weitere 200 Essen, die in der Küche für sieben Schulen und Kindertagesstätten in der Umgebung gekocht werden, ist vorübergehend die Küche der Landesfinanzschule im Rotenburger Schloss eingesprungen, die ebenfalls zum Rotenburger Studienzentrum gehört. Für beide Standorte arbeiten insgesamt 43 Mitarbeiter in den Küchen. Darunter sind zwei Auszubildende, erklärte Pfaff.

Knapp 500 Studierende werden in der Rotenburger Hochschule ständig ausgebildet, sagte der Leiter der Einrichtung, Direktor Lothar Seitz. Im Fachbereich Rechtspflege studiert neben dem hessischen Justiznachwuchs auch der aus Thüringen. Im Fachbereich Steuer studieren auch Auszubildende von Bundesbehörden. Außerdem finden Fortbildungen der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg statt. „Wir sind ausgelastet“, sagt Seitz. 50 Frauen und Männer gehören zum Lehrpersonal an der Hochschule, weitere 15 unterrichten im Schloss die Auszubildenden des mittleren Dienstes.

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