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Wegen Missbrauch angeklagter Ex-Schulleiter: Hersfelder Anwälte gehen gegen „Bild“ vor

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Von: Kai Struthoff

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Landgericht Fulda, Außenansicht
Am Landgericht Fulda wird der Prozess gegen den ehemaligen Schulleiter aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg stattfinden. © Christine Zacharias

Die Rechtsanwaltskanzlei Kreissl, Morbach und Partner hat beim Landgericht Fulda eine einstweilige Verfügung gegen die „Bild“-Zeitung erwirkt.

Hersfeld-Rotenburg – Das Blatt hatte den wegen mehrfachen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagten früheren Schulleiter einer Grundschule aus dem Landkreis als „Ekelschulleiter“ bezeichnet.

Diese Bezeichnung erfülle den Tatbestand der Beleidigung und sei auch von der Pressefreiheit nicht gedeckt, argumentiert die Anwaltskanzlei Kreissl, Morbach und Partner, die den angeklagten Pädagogen vertritt. „Einen Menschen als Ekel-Schulleiter zu bezeichnen, stellt eine ganz gezielte Beleidigung dar, die sich niemand gefallen lassen muss“, so die Anwälte. Verstößt die „Bild“ gegen die einstweilige Verfügung, droht ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. (Kai Struthoff)

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