Großaufgebot zur Flüchtlingsunterkunft

Polizei muss nach Fußballstreit unter jungen Albanern eingreifen

Rotenburg. Ein Großaufgebot der Polizei ist am Donnerstag zur Rotenburger Flüchtlingsunterkunft ausgerückt. Die vermeintliche Messerstecherei entpuppte sich als Streit unter jungen Albanern.

Der genaue Sachverhalt ist nach Angaben des Polizeisprechers Manfred Knoch allerdings noch nicht endgültig geklärt. Die Ermittlungen gestalten sich auch deshalb langwierig, weil die Beteiligten mit einem Übersetzer befragt werden müssen.

Die Polizei wurde um 18.55 Uhr zu einer angeblichen Schlägerei mit Messereinsatz gerufen. Nach ersten Ermittlungen ist ein 14-jähriger Albaner mit einem 24 Jahre alten Landsmann nach einem Fußballspiel in Streit geraten. Ob der Jugendliche aber tatsächlich mit einem Messer auf den jungen Mann losgegangen ist, konnte bislang nicht bestätigt werden. Verletzt wurde während der Auseinandersetzung in einem Haus der Erstaufnahmeeinrichtung zumindest niemand. Auch ein Messer hat die Polizei, die mit acht Einsatzwagen an der Kaserne anrückte, nicht gefunden.

Gesichert ist, dass der Vater des 14-Jährigen seinen Sohn zur Räson gerufen und ihm dabei auch eine runtergehauen hat. Die Mutter wiederum hat sich über den ganzen Vorfall derart aufgeregt, dass sie kurzzeitig sogar ins Krankenhaus gebracht werden musste, sagt Knoch. Die Ermittlungen dauern an. (mcj)

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