Tannen online, vor Ort und zum Selberschlagen

Preis für Weihnachtsbäume bleibt in Hersfeld-Rotenburg stabil

Weihnachten kann kommen: Auf dem Pflanzenhof auf dem Dickenrück in Rotenburg sind von links Hannah Kerst, Moritz Ritter, Jakob Ritter und Tanja Pfau bereits fleißig am Verkaufen von Tannenbäumen.
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Weihnachten kann kommen: Auf dem Pflanzenhof auf dem Dickenrück in Rotenburg sind von links Hannah Kerst, Moritz Ritter, Jakob Ritter und Tanja Pfau bereits fleißig am Verkaufen von Tannenbäumen.

Auch in diesem Jahr bleibt der Weihnachtsbaumverkauf im Kreis nicht ganz von der Corona-Pandemie verschont. Zumindest beim Preis ändert sich aber nicht viel.

Hersfeld-Rotenburg – Manche Baumverkäufe wurden bereits abgesagt, andere finden unter strengen Corona-Regeln statt und auch online werden wieder Nordmanntannen und Co. angeboten. Auf die Preise hat die Krise nur geringfügige Auswirkungen, wie Jörg Hafermas vom Biomassehof Rotenburg beschreibt: „Die Bäume sind nur minimal teurer als im Vorjahr. Das liegt an den steigenden Kosten für Logistik und Verpackungsmaterial.“

Bei Hafermas gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Weihnachtsbaumlieferservice. Interessierte können sich mit Angabe der Wunschgröße des Baumes melden, bekommen per E-Mail drei Bäume vorgestellt, aus denen sie sich einen aussuchen können. Der Wunschbaum kann entweder auf dem Biomassehof abgeholt oder gegen eine kleine Gebühr bis nach Hause geliefert werden.

Auch im Innenhof des Schlosses Neuenstein wird es wieder Bäume fürs Fest geben. Sie werden an den Adventswochenenden des 3. und 4. Advents, samstags und sonntags, jeweils von 10 bis 14 Uhr verkauft. „Normalerweise gibt es zum Baumverkauf noch Glühwein und Bratwurst. Das fällt pandemiebedingt in diesem Jahr leider wieder aus“, sagt Geschäftsführer Uwe Heußner.

Hier gibt es in Hersfeld-Rotenburg noch Bäume zum Weihnachtsfest

Frisch geschlagene Tannen werden bei Aruh-Bau in Wildeck, Industriestraße 1, angeboten: Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr. Eine Anlieferung ist möglich. Zu den üblichen Öffnungszeiten gibt es auch im Pflanzenzentrum Dunst in Bebra frisch geschlagene Weihnachtsbäume sowie auf dem Pflanzenhof auf dem Dickenrück in Rotenburg. Auch der TSV Bebra 1887 bietet wieder Weihnachtsbäume an: am Samstag, 11. und 18. Dezember, von 9 bis 15 Uhr im Wiesenweg 26 (Firma Langheld).

Qualitativ seien die Bäume in diesem Jahr in einem sehr guten Zustand durch die nasse Witterung. „Sie tragen ein schönes, sattes grünes Nadelkleid.“, meint Hafermas, der neben dem Onlineverkauf auch auf seinem Hof freitags und samstags, am 3. und 4. Advent, Tannen anbietet.

Hau ruck! Nordmanntannen aus einer kleinen Baumschule bei Wächtersbach werden auf dem Kartoffelhof Schneider in Wippershain verkauft. Anton Schneider hilft tatkräftig mit. Hinten Mama Agnes Schneider. Viele stellen ihren Weihnachtsbaum schon zum ersten Advent auf, haben sie festgestellt.

Doch zum Fest möchten viele Menschen bei ihrem Weihnachtsbaum selbst Hand anlegen. Diesem Wunsch kann das Forstamt Rotenburg am 17. Dezember nachkommen. Am Forsthaus Guttels können die Bäume von 13 bis 16.30 Uhr selber geschlagen werden. „Jeder vollständige Meter kostet 22 Euro und jeder angefangene halbe Meter kostet zusätzlich 11 Euro“, erklärt Wolfgang Adam vom Forstamt. Fünf bis sechs Jahre müssten die Bäume wachsen, bis sie geschlagen werden können – durchaus länger als das Angebot im Baumarkt. Das wirke sich auf Qualität und Preis aus.

Das Forstamt Bad Hersfeld wird in diesem Jahr keine Christbäume verkaufen. „Uns ist ein Weihnachtsbaumevent in Pandemiezeiten zu unsicher“, erklärt Kersten Eidam. (Carolin Eberth)

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