Roma Schneider

Castingshow „The Voice of Germany": Rotenburgerin darf weiter träumen

Leidenschaftlich: Roma Schneider aus Rotenburg tritt bei „The Voice of Germany“ gegen Joshua Harfst an. Coach Rea Garvey entscheidet, wer die nächste Runde erreicht. Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner  

Rotenburg. Die Rotenburgerin tritt am Donnerstag in der nächsten Runde der Castingshow „The Voice of Germany" gegen einen direkten Konkurrenten an.

Roma Schneider aus Rotenburg darf weiterhin auf die große Karriere hoffen. Sie hat die so genannten Blind Auditions bei der Castingshow „The Voice of Germany“ überstanden (wir berichteten im Vorfeld).

Am Donnerstag tritt die 32-Jährige in der nächsten Runde gegen einen direkten Konkurrenten an. Um 20.15 Uhr können sich ihre Fans das Duell auf Pro 7 anschauen.

Ob sie eine Runde weiterkommt, entscheidet ihr Coach (Jury-Mitglied) Rea Garvey. Er hat sie und ihren Gegner für sein Team ausgewählt. Später treten Garveys Talente gegen die von Andreas Bourani, Stephanie Kloß sowie Smudo und Michi Beck an.

Schneider sagt: „Mein Gegner ist stark und sehr musikalisch. Es wird schwer, gegen ihn zu bestehen.“ Doch es wäre nicht schlimm, wenn sie ausscheiden würde. „Mir geht es darum, Erfahrungen zu sammeln und Vertrauen in meine musikalischen Fähigkeiten zu bekommen.“

In diesem Zusammenhang möchte sie bei Auftritten Spaß statt Nervosität spüren. „Ich versuche mich nicht mehr vor dem Auftritt zu beruhigen, denn dann hat es mich auf der Bühne immer eiskalt erwischt. Ich nehme die Aufregung mit und wandle sie in Energie um“, sagt Schneider.

Nach der Sendung will sie ein regionales Musikprojekt entwickeln. „Es wäre schön, wenn nun einige Leute auf mich zukommen und ich mit einer Band oder alleine bei Veranstaltungen auftrete“, sagt Schneider. Das sei ein willkommener Ausgleich zu ihrem Job als Krankenschwester in einer psychosomatischen Klinik in Bad Hersfeld.

„Wichtig ist mir auch, eine gute Show abzuliefern. Ich will das Publikum mitreißen“, sagt Schneider. Dass Coach Rea Garvey den Song „Hold back the river“ von James Bay ausgewählt habe, spiele ihrem Gegner in die Karten. „Die Tonlage des Liedes ist eher was für Männer, aber ich versuche trotzdem, meinen Klang hervorzuheben.“ Sie habe gelernt, wie wichtig Training für die Stimme sei. „Dadurch wird sie klarer und kräftiger“, erklärt Schneider.

Was ist, wenn sie morgen ausscheidet? „Das ist nicht das Ende von etwas, sondern der Anfang. Meine gewonnenen Erfahrungen nimmt mir keiner mehr“, sagt die Sängerin. (flk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.