Besondere Veranstaltung im Schlosspark

500 Besucher bei erster "Nacht der Chöre" im Rotenburger Schlosspark

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Gewagt und gewonnen: Eigens für die „Nacht der Chöre“ rief der Sängerkreis Alheimer zum Einfach-mal-so-Mitsingen in einem Projektchor auf. Die Idee kam an, das Singen machte Spaß und unter der Leitung von Heidi Kremer (links) und Michael Maiwald (am Keyboard) sprang der Funke schnell ins Publikum über. 

Rotenburg. Die erste Nacht der Chöre im Schlosspark in Rotenburg war eine Art Experiment. Und dieses Experiment macht Lust auf mehr.

An die dreihundert schöne Stimmen, an die fünfhundert geneigte Zuhörer, ein linder Mittsommerabend in tollem Ambiente, leckere Bratwurst, frisches Bier – das war die erste „Nacht der Chöre“ im Rotenburger Schlosspark.

Eine Art Experiment, das keines bleiben sollte, denn es ist der richtige Weg, mit Liedgut, das in den Augen mancher Zeitgenossen verstaubt erscheint, und noch viel mehr mit moderner Chorliteratur, mit Liedern, die man im Ohr hat, in die Öffentlichkeit zu gehen und Freude, wenn nicht gar Begeisterung für den Chorgesang zu wecken und damit auch die eigene Zukunft zu sichern. Der Sängerkreis Alheimer ging ihn mit zehn Chören aus dem eigenen „Stall“ und mit dem ihm freundschaftlich verbundenen Erfurter Männerchor. Der zeigte sich als wahrer „Bel Ami“, sang ein „Lied geht um die Welt“, weckte mit den Bebraer „Germanen“ auf mit dem Udo-Jürgens-Song „Ihr von morgen“ und beseelte mit dem von den Puhdys kreierten Evergreen „Über sieben Brücken musst die gehn“. So stimmgewaltig und so schön, dass es als Zugabe noch das ebenfalls von den Puhdys stammende Stück „An den Ufern der Nacht“ gab, das in eben diese überleitete.

Projektchor ins Leben gerufen

Begonnen hatte die Veranstaltung mit der Begrüßung durch den Sängerkreisvorsitzenden Marco Gerke und den charmant durch den Abend führenden Schlosspark-Conférencier Thomas Gerlach. Beide hießen in Anwesenheit von MSB-Präsident Volker Bergmann als erstes die Sängerinnen und Sänger des eigens für die „Nacht der Chöre“ ins Leben gerufenen Projektchors willkommen. Sie überzeugten nach nur sechsmaliger Probe mit den „Motivatoren“ Heidi Kremer und Michael Maiwald – ausgesprochen passend und vielversprechend ausgesucht – mit „Wunder geschehn“ von Nena und „So soll es bleiben“.

Als weitere Open-Air-Chöre traten hervor der MGV Liederkranz Breitenbach mit der Marius-Müller-Westernhagen-Hymne „Freiheit“, die Gilfershäuser Sängergruppe PopChorn mit „Dich zu lieben“, der Shanty-Chor Bebra mit Chorleiter „Käptn Koster“ mit „Santiano“, der Kleine Chor Raßdorf mit dem berührend vorgetragenen Volkslied „Der Mond ist aufgegangen“, der Gemischte Chor Raßdorf mit „Rote Lippen soll man küssen“, der MGV Seifertshausen und die Chorgemeinschaft Lispenhausen mit „Die kleine Bergkirche“, der Eisenbahnchor Germania Bebra mit „Die Welt ist schön“, der Gemischte Chor Iba mit dem ins Deutsche übersetzten Abba-Hit „I Have a Dream“ – um nur einige wenige der von den Gesangsgruppen dargebrachten Lieder zu nennen.

Beim nächsten Mal sollten alle vielleicht noch ein bisschen weiter vorne, besser sichtbar, auf der Naturbühne stehen, denn von da aus lässt es sich auch noch besser zusammen mit dem Publikum singen, das bei „Kein schöner Land“ vielhundertfach in den Gesamtchor miteinstimmte.

Stimmgewaltige Nacht der Chöre im Schlosspark Rotenburg

Chornacht
 © Wilfried Apel
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