192 Studenten ziehen ins Hochhaus ein

HKZ: Bisher wird nur im Inneren gebaut - Geriatrie ist fast fertig

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Das HKZ von oben.

Rotenburg. Zehn Monate nach der Fusion mit dem Klinikum Bad Hersfeld stehen am HKZ die ersten größeren Umbauarbeiten vor dem Abschluss.

Das Bettenhaus 2, in dem Geriatrie und Neurologie untergebracht werden, wird laut Geschäftsführer Martin Ködding Ende April/Anfang Mai fertig sein.

Die im Oktober begonnene Renovierung kostet etwa 1,4 Millionen Euro, es entsteht Platz für 90 Betten. Der Raumbedarf in diesem Bereich sei hoch, sagte Ködding, weil die Patienten für die Reha mehr Platz benötigten.

Das Gebäude werde barrierefrei und es gebe genug Platz für Rollatoren. „Wir müssen den Patienten da in jedem Aspekt gerecht werden“, sagt der technische Leiter Frank Asbach. Mit dem geplanten Neubau soll spätestens 2019 begonnen werden. Wo er genau entsteht und welche Abteilungen dort einziehen, sei aber noch nicht festgelegt, erklärte Ködding.

Fertig zusammengelegt sind die so genannten Zentralabteilungen. Das sind all jene Bereiche, die für Klinikum und HKZ gemeinsam verwaltet werden. Dazu zählen unter anderem Labore, Apotheke, Personalwesen und die Finanzabteilung. Erste Synergien seien deutlich spürbar, so Ködding, auch weil es einen stetigen Austausch beider Standorte gebe. Der Standortverantwortliche Frank Asbrand betonte, dass man weiter sehr darauf achten würde, die Mitarbeiter bei allen Entwicklungsschritten von Anfang an zu informieren.

Fest steht jetzt auch, dass ab dem 8. August 192 Studenten der Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg für ein halbes Jahr in das Bettenhaus 1 genannte Hochhaus einziehen. Die Schule hatte bereits im Oktober angekündigt, die Zahl der Studenten ab Sommer fast zu verdoppeln. Auch 2018 sollen im Winterhalbjahr Studenten dort einziehen. Sie bewohnen ehemalige Rehazimmer, die noch möbliert sind. Auch für die Verpflegung morgens und abends sorgt das HKZ.

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