Fit für die Zukunft

Rotenburg: Bürgerbeteiligung am Stadtumbau geht in die nächste Runde

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Viel Platz für Gestaltung: Das Fuldaufer auf der Altstadtseite könnte besser für Freizeitaktivitäten genutzt werden, wurde in der jüngsten Projektwerkstatt angeregt.

Rotenburg. Einwohnern können die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten. Vorschläge von jungen Familien sind besonders erwünscht.

Um über den Stadtumbau zu reden und sich einzubringen, treffen sich alle, die bei der Neugestaltung des Innenstadtbereichs Altstadt – Neustadt – Fuldaufer mitmachen wollen, am Donnerstag, 6. September, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Bahnhofs.

Es gab bereits einen Stadtrundgang und eine Projektwerkstatt zum Thema (wir berichteten), doch können noch immer Bürger in die Diskussion einsteigen und Vorschläge machen – das gilt besonders für jüngere Einwohner und deren Familien. Sie haben sich bislang noch zurückgehalten, obwohl es um die Gestaltung der Stadt geht, in der sie noch viel Zeit verbringen werden.

Das Innenstadtquartier ist 2017 in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau aufgenommen worden. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wird Geld in die Stadt fließen. Als erste Teilbetrag wurden knapp 830 000 Euro zugesagt. Ziel des Programms ist es, die Stadt fit für die Zukunft zu machen und eine nachhaltige Stadtentwicklung anzustoßen. Um die Besonderheiten des Quartiers herauszuarbeiten und festzustellen, wo besonderer Handlungsbedarf besteht, wird ein integriertes Entwicklungskonzept vom Kasseler Büro NH Projektstadt erarbeitet, das zur Unternehmensgruppe Wohnstadt gehört.

Am kommenden Donnerstag sollen der aktuelle Sachstand vorgestellt und die bisher erarbeiteten Themen in Kleingruppen vertieft werden, erklärte Projektleiter Dominikus-Hyazinth Stein. Später werden die Ergebnisse allen Interessierten in einer Bürgerversammlung vorgestellt, kündigte Torben Schäfer von der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg (MER) an.

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