Rotenburg: Drei Häuserblöcke hinterm Muzkkka geplant

Gegenwart und Zukunft: Das kleine Bild oben zeigt links einen Gebäudeteil vom früheren Katasteramt. Das Grundstück wird als Parkplatz genutzt. Die große Computerdarstellung zeigt zwei der geplanten neuen Wohngebäude, ein Drittes soll auf dem angrenzenden Grundstück entstehen, in unmittelbarer Nachbarschaft des Gebäudes, in dem die AOK residiert. Fotos: Schäfer-Marg, Graphik: HORO

Rotenburg. 21 Wohnungen in drei Häuserblöcken sollen hinter dem ehemaligen Katasteramt und Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur (Muzkkka) in Rotenburg entstehen.

Das erklärte Architekt Helmut Holzhauer von der Horo Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft in Bebra. Die Gesellschaft hatte das frühere Muzkkka samt Grundstück im vergangenen Jahr vom Land Hessen gekauft.

Die Wohnungen im Erdgeschoss sollen behindertengerecht angelegt werden, die übrigen barrierefrei. Außerdem, so sagte Holzhauer, wolle man betreutes Wohnen ermöglichen.

Noch Grünfläche: Auf dem Grundstück zwischen Friedensstraße und Heienbach soll ein Haus mit sechs Wohnungen für jüngere Leute entstehen.

Die Käufer können ihre künftigen vier Wände mitplanen, ergänzte Projektbetreuerin Sabine Dams. Die Wohnungen können demnach großzügig loftähnlich gestaltet oder mit Wänden ausgestattet werden. Die Technik wie Heizung oder Warmwasserbereitung soll auch über mobile Geräte (Smart-Home) vom Eigentümer oder Mieter regulierbar sein.

Geplant sind Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen in Größen zwischen 72 und 124 Quadratmetern. Der Kaufpreis der größten, der Maisonette-Wohnung liegt bei etwa 350.000 Euro. Geplant ist außerdem der Bau einer Tiefgarage. In der Werbebroschüre wird das Projekt „Residenz am Schlosspark“ genannt. Es soll im Herbst dieses Jahres in Angriff genommen werden, kündigte Holzhauer an.

Was es mit einem Wohnprojekt "für junge Leute" im Heienbach auf sich hat, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Rotenburg-Bebra.

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