TG Rotenburg empfängt nach drei sieglosen Auftritten Hofgeismar/Grebenstein

Daumen hoch am Samstag: Darüber würden sich Daniel Holl (links) und Robert Nolte freuen. Zwei Punkte würden den Rotenburgern nach ihrer jüngsten kleinen Durststrecke guttun. Foto: Walger

Rotenburg. So schnell kann es gehen! Vor zwei Wochen grüßten die Handballer der TG Rotenburg die Konkurrenten in der Landesliga Nord noch von der Tabellenspitze aus.

Und nun spürt Robert Nolte, der sie gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert, schon einen gewissen Erfolgszwang vor dem Heimspiel gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein.

Dabei ist nichts Dramatisches passiert in der Zwischenzeit. Nach dem ersten Mini-Rückschlag, dem Remis in eigener Halle gegen Ost-/Mosheim, setzte es zwei nicht einmal unerwartete Auswärtsniederlagen bei den starken Titelkandidaten Melsungen II und Alsfeld. Die Leistungen der Rotenburger dort waren auch nicht besorgniserregend.

Trotzdem sind aber aus 8:0 beziehungsweise 9:1 Punkten mittlerweile 9:5 geworden. Und sollten am Samstag wieder beide Zähler an den Gegner gehen, dann würde dieser mit der TGR gleichziehen.

Vier kann’s erwischen

Dass Nolte schon ganz leise Alarmglocken klingeln hört, liegt daran, dass es bis zu vier Absteiger nach dieser Saison geben kann; je nachdem, wie viele Teams den Weg aus der Oberliga in die Landesliga Nord antreten müssen. Und da ist die Lage nach den jüngsten Spieltagen nicht rosiger geworden: Im Moment würde es weiterhin Gensungen/Felsberg, Vellmar und die SVH Kassel erwischen. Die würden - Stand heute - eine Klasse tiefer die HSG Zwehren/Kassel in den Abgrund stürzen, obwohl die gar nicht so üble 5:9 Punkte zu Buche stehen hat. „Ich bin gespannt, wie wir am Samstag mit diesem Druck umgehen“, sagt Robert Nolte. Er hält die HSG Hofgeismar/Grebenstein für einen Gegner, der nicht im Vorbeigehen zu bezwingen sein wird.

Gleicher Ansicht ist sein Mitstreiter Uwe Mäusgeier. „Das ist eine frische, schnelle Mannschaft mit einem starken Rückraum“, stellt er fest. Besonderes Augenmerk müsse dem Distanzschützen Philip Schroer gelten, der nicht nur Tore werfen könne, sondern auch ein Auge für seine Nebenleute habe.

Gut decken, aber länger

„Wir müssen so gut decken wie in den ersten 20 Minuten in Alsfeld“, sagt Mäusgeier. Und bei den eigenen Angriffen ein höheres Tempo anschlagen als zuletzt. „Vorne werden wir schon zu unseren Toren kommen“, ist sich Mäusgeier sicher.

Für ihn ist das Spiel wegweisend: „Am Samstag werden wir sehen, in welche Richtung die Fahrt für uns weitergeht.“ Die personellen Voraussetzungen sind optimal. Auch die zuletzt angeschlagenen Daniel Holl und Boze Balic konnten voll mittrainieren.“

Von Thomas Walger

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