Tier war beim Start eingeklemmt worden

Rotenburger Feuerwehr befreit junge Katze aus Motorraum

Ungewöhnliche Rettungsaktion: Dieses Kätzchen hat die Rotenburger Feuerwehr aus ihrer Notlage befreit.
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Ungewöhnliche Rettungsaktion: Dieses Kätzchen hat die Rotenburger Feuerwehr aus ihrer Notlage befreit.

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste die Rotenburger Feuerwehr am Freitag ausrücken. Vorsichtshalber war auch ein Tierarzt vor Ort.

Rotenburg - „Tier in Not an der Straße Zur Hexenlinde“, lautete die Mitteilung der Rettungsleitstelle an die Rotenburger Feuerwehr am Freitag um 10.30 Uhr. Vor Ort fand die Feuerwehr dann eine junge Katze vor, die so unglücklich im Motorraum eines Autos eingeklemmt war, dass sie sich nicht selbst befreien konnte.

Schutz vor der Kälte gesucht

Die Feuerwehr vermutet, dass sich das Tier, um sich vor der Kälte zu schützen, in den Motorraum zurückgezogen hatte. „Als der Besitzer das Fahrzeug startete, muss die Katze durch den Keilriemen in den Motorraum hineingezogen worden sein“, berichtet Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut.

Kopf war eingeklemmt

Um die Katze befreien zu können, mussten die Feuerwehrleute das Rad der Vorderachse abmontieren. Außerdem versuchten sie den Stabilisator nach unten zu lösen, berichtet der Feuerwehrchef. Während der Befreiungsaktion biss das Kätzchen, das mit dem Kopf eingeklemmt war, wild um sich. Die Retter schützten sich mit Handschuhen. Mit hydraulischem Werkzeug drückten die Helfer die Federstange auseinander, sodass das Tier befreit war.

Eine Katze mit sieben Leben

„Auch diese Katze hat offenbar sieben Leben“, sagt Fleischhut. Kaum war sie befreit, ging sie auch stiften. Deshalb konnte die Feuerwehr sie nicht mehr einfangen. „Wir gehen aber davon aus, dass ihre Verletzungen nur leicht waren, sonst wäre sie nicht so schnell davon gesaust.“ Wem die Katze gehört, ist nicht bekannt. Eine „Umfrage“ in der Nachbarschaft brachte kein Ergebnis. (René Dupont)

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