Münscher (SPD) und Rudolph (CDU) wiedergewählt

Fraktionen im Rotenburger Parlament sortieren sich

Sebastian Münscher ist als SPD-Fraktionschef bestätigt worden.
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Sebastian Münscher ist als SPD-Fraktionschef bestätigt worden. Die SPD war aus den Kommunalwahlen im März als stärkste Kraft in Rotenburg hervorgegangen.

Die Fraktionen im Rotenburger Parlament verteilen zurzeit die Ämter und bestimmen ihren Kurs. Die Gespräche laufen noch.

Rotenburg – Die SPD-Fraktion im Rotenburger Stadtparlament wird auch in der nächsten Legislaturperiode von Sebastian Münscher angeführt. Er wurde einstimmig gewählt.

Die SPD war aus den Kommunalwahlen im März als stärkste Kraft in Rotenburg hervorgegangen, hatte mehr als drei Prozent hinzugewonnen und verfügt über zwölf der 31 Sitze.

Jens Schönewolf und Elvira Walter-Rosner wurden zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden bestimmt. Geschäftsführerin ist Claudia Reiners. In den Magistrat möchten die Sozialdemokraten Klaus Troch, Elvira Walter-Rosner und Volker Willing entsenden.

So jedenfalls lautet der SPD-Wahlvorschlag, erklärte Sebastian Münscher auf HNA-Anfrage. Sollte Walter-Rosner erneut in den Magistrat gewählt werden, soll Diana Focke-Schmitt stellvertretende Fraktionsvorsitzende werden. Für das Amt des Stadtverordnetenvorstehers schlägt die SPD Thomas Nölke vor. Der war zuletzt Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

„Sachorientiert und konstruktiv“

Sachorientierung und Konstruktivität stünden im Vordergrund für die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Stadtparlament, erklärte Sebastian Münscher. „Das umfangreichste Thema wird dabei die Stadtentwicklung in Rotenburg sein, die alle mitnehmen muss und Rotenburg als Gesundheits-, Wohn- Arbeits- Tourismus- und Bildungsstandort weiterentwickeln soll“, sagte er.

Auch die CDU-Fraktion hat sich konstituiert und ebenfalls ihren bisherigen Vorsitzenden Jonas Rudolph wiedergewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Andreas Börner und Johannes Linke bestimmt. Schriftführer wurde das neue Fraktionsmitglied Jonas Grunwald.

Umbruch für CDU

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Fraktion. Wir haben in der CDU einen richtigen internen Umbruch geschafft und starten mit einem jungen Team in diese Wahlperiode“, sagt Rudolph, der sich zur Besetzung weiterer Positionen noch nicht äußern wollte.

Oberstes Ziel sei zu schauen, mit wem man in Zukunft auch inhaltlich eng zusammenarbeiten könne. Die CDU hatte bei der Wahl vier Sitze verloren und verfügt nun über neun.

Konstituierende Sitzung am 29. April

Die UBR, die zwei Sitze hinzugewonnen hatte und damit nun über acht verfügt, will sich erst in der nächsten Woche zur künftigen Ämterverteilung und Arbeit äußern, kündigte Spitzenkandidat Mario Knoch an. Alle Parteien sind noch im Gespräch miteinander.

Das gilt auch für die neue Zwei-Mann-Fraktion FDP. 7,2 Prozent hatte die Partei bei der Kommunalwahl erreicht. Spitzenkandidat Marcus Weber wird auch den Fraktionsvorsitz übernehmen, bestätigte er. Sein Fraktionsmitglied Tobias Speckhaus soll gegebenenfalls im Haupt- und Finanzausschuss mitarbeiten.

Die neue Stadtverordnetenversammlung konstituiert sich in öffentlicher Sitzung am Donnerstag, 29. April, ab 19.30 Uhr im Bürgersaal am Bahnhof. (sis)

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