Von der Kiwi-Soße bis zur köstlichen Kartoffel

Schlemmer-Festival im Schlosspark: Rotenburg genießt Streetfood bei Sonnenschein

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Schlemmen bei Sonnenschein: Sparkassen-Mitarbeiter Ronny Schenk mit Selina Großkurth.

Eigentlich hätte man beim zweiten, zweitägigen Rotenburger Streetfood-Festival an 21 Ständen 22 Stunden lang durchprobieren müssen. So gut schmeckte es erneut überall. 

Und so abwechslungsreich war auch diesmal wieder das Angebot des von Bigfood-Barbecue and Friends im Schlosspark organisierten Markts.

Angefangen bei zerzupftem Schweinefleisch, auf Neu-Deutsch als Pulled Pork bezeichnet, bis hin zu Burgern in allen möglichen Varianten gab es jede Menge Auswahl und kalorienreiche Verführung. Besonders originell schmeckte es am Haka-Pies-Stand von Lawrence Allen aus Wellington (Neuseeland). Den gebürtigen Maori hat es vor vielen Jahren als Softball-Trainier nach Osteuropa verschlagen, wo er der Liebe wegen in Tschechien hängengeblieben ist. Von Prag aus fährt er nun fast jedes Wochenende nach Deutschland, um Spezialitäten seiner „New Zealand Cuisine“ anzubieten.

Sorgte für geschmackliches Neuland aus Neuseeland: Lawrence Allen. Ein Klick auf die Pfeile oben rechts öffnet das ganze Bild. 

Das sind beispielsweise Kiwi-Chutney-Burger, die zunächst einmal aus bestem Bio-Angus-Rindfleisch bestehen. Das wird mit geheimnisvollem Manuka-Salz gewürzt und sodann mit einer köstlich schmeckenden, süßsauren Kiwi-Soße versehen. Letztendlich wird alles umhüllt von einem tintenfischfarbenen Hamburger-Brötchen, in das man nur noch hineinbeißen muss, um lang anhaltend zu genießen. 

Spiralförmige Kartoffeln und geröstete Heuschrecken

Das konnte man auch am Rockstar-Kartoffelstand, wo des Deutschen liebste Sättigungsbeilage spiralförmig aufgespießt frittiert wurde. Mal auf Normal-Kartoffel-, mal auf Süßkartoffel-Grundlage – und selbstverständlich mit speziellen Gewürzen versehen.

Ira Wegmann, eine der vielen um das Wohl der Gäste bemühten Servicekräfte, hatte jede Menge zu tun. Nicht ganz so groß war der Ansturm bei Chris Rechenberg aus Bad Neustadt, der geröstete Heuschrecken anbot. „Das ist mal was Anderes“, sagte Jan Artmann mit einem Schmunzeln, „es schmeckt ein bisschen wie krosse Hähnchenhaut.“

Lassen es sich schmecken: von links Jule Jaacks, Piet Bock, Phiebie Bock, Lilli Pfromm und Mama Johanna Pfromm. 

In nachtischmäßiger Hinsicht konnte man sich in der Sonne oder unter schattigen Bäumen – zeitweise auch von Live-Musik begleitet – an „aufgeblasenen“ Bubble Waffeln von Claudia Giegerich aus Großwallstadt erfreuen. An „Lottes Früchtezauber“ etwa, der mit frischen Erdbeeren und Heidelbeeren sowie Vanilleeis und Sahne garniert war und reißenden Absatz fand. Das galt auch für die Honigwein-Kreationen, die Florian Kandels aus Würzburg servierte.

Offizieller Start für den Schaukelwald

Fast schon nebenbei weihte Rotenburgs Erste Stadträtin Ursula Ender am Samstagmittag den „in ganz Deutschland einzigartigen“ Schaukelwald offiziell ein. 

Beim „Einschaukeln“: von links Karina Fissmann mit Sohne Paul Renner, Ralf Hafermas, Torben Schäfer, davor das Hessentagspaar Dennis Diebel und Katharina Löhwing-Diebel und ganz vorn Lena Arnoldt, Ursula Ender und Jens Landeck.

In Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt und Karina Fissmann, des Hessentagspaars Katharina Löhwing-Diebel und Dennis Diebel, des MER-Geschäftsführers Torben Schäfer und der maßgeblich an Planung und Erstellung beteiligten Bauhof-Mitarbeiter Ralf Hafermas und Jens Landeck („Ihr habt das toll hingekriegt“) stellte sie heraus, dass für das für die ganze Familie gedachte Wohlfühlprojekt kein einziger Baum weichen musste – ehe sie zum Schaukeln bat und viel Spaß wünschte.

Streetfood-Festival, Schaukelwald und Sparkassen-Fest im Rotenburger Schlosspark

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