TG Rotenburg gewinnt 3:1 und 3:2 und schafft Klassenerhalt

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Finster entschlossen: Die Volleyballerinnen der TGR glaubten an ihre Chance und robbten in letzter Sekunde ans rettende Ufer. Der Aufsteiger bleibt in der Bezirksoberliga.

Rotenburg. Es ist geschafft! Nach einem spannenden Heimspieltag gelang es den Volleyballerinnen der TG Rotenburg nach vielen Jahren des Auf- und Abstiegs endlich, den Fahrstuhl anzuhalten - dank eines 3:1-Sieges über den direkten Konkurenten TV Jahn Kassel II und eines 3:2-Erfolgs gegen den FSV Bergshausen II.

Los ging es mit der so wichtigen Partie gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten TV Jahn Kassel II. In den ersten beiden Sätzen hatte die TGR den Gast aus Kassel gut im Griff und dominierte das Spiel durch variabel vorgetragene Angriffe. Beide Sätze wanderten mit 25:17 und 25:12 auf das TGR-Konto. Im dritten Satz jedoch knickte die Mannschaft um Spielertrainierin Heide Aust ein. Zu viele Fehler führten mit 18:25 zum Verlust des Satzes.

Entscheidender vierter Satz 

Nun musste der vierte Durchgang gewonnen werden, da es für einen 3:2-Sieg beim Volleyball einen Zähler weniger gibt, als bei einem 3:0/3:1-Sieg. Es galt also, den verkorksten dritten Satz abzuhaken - und das gelang. Zwar hielten die Gäste gut dagegen, doch ab dem 18:16 gelang es den TGR-Frauen, sich Stück für Stück abzusetzen. Dank hart geschlagener Angriffsbälle machte die Heimmannschaft schließlich mit 25:21 den Sack zu. Der wichtige Sieg gegen den Tabellennachbarn war unter Dach und Fach.

Der Grundstein war gelegt. Nun sollte mit einem weiteren Sieg gegen den Tabellenvierten FSV Bergshausen II der Klassenerhalt in trockene Tücher gepackt werden. Nach einem guten Beginn brachen die Rotenburgerinnen in Satz eins allerdings ein. Probleme bei der Annahme und Angabefehler sorgten dafür, dass die Gäste leichtes Spiel hatten - 23:25 hieß es am Ende.

TGR mit tollem Kampfgeist 

In Satz zwei gelang es dem Team von Heide Aust, die individuellen Fehler zu reduzieren. Dank einer starken kämpferischen Leistung hatte die TGR diesmal trotz einiger fragwürdiger Schiedsrichter-Entscheidungen das bessere Ende für sich, 25:22. Danach waren allerdings wieder die Bergs-häuserinnen mit 25:21 obenauf.

Darauf zeigte die Heimmannschaft aber die richtige Reaktion: Dank eines konzentrierten Spielaufbaus und guter Absprache ließ man Bergshausen in Satz vier keine Chance, 25:13 lautete das klare Ergebnis. Es ging also in den Tiebreak.

Hier agierte die TGR zunächst sehr nervös und ging mit 3:8 in Rückstand. Mit den lautstarken Anhängern im Rücken gelang dann aber die Trendwende. Dank toller Blockarbeit war der Satz beim 11:10 gedreht, am Ende hieß es 15:12.

Es spielten: Heide Aust, Asita Bussmann, Anika Berge, Gaby Blackert, Kim Gerlach, Lena Gerlach, Sandra Holzapfel, Eva Kallenbach, Nora Mandel, Melanie Savci, Nathalie Schliefke, Anne Wulkau. (zzc/red)

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