Ausbildung bei Neumayer Tekfor in Rotenburg

Der Beste: Industriemechaniker-Azubi Oliver Fladerer von der IHK geehrt

Bester Azubi im Landkreis: Oliver Fladerer aus dem Ludwigsauer Ortsteil Tann ist von der IHK in einer kleinen Feierstunde bei der Neumayer Tekfor GmbH in Rotenburg geehrt worden.
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Bester Azubi im Landkreis: Oliver Fladerer aus dem Ludwigsauer Ortsteil Tann ist von der IHK in einer kleinen Feierstunde bei der Neumayer Tekfor GmbH in Rotenburg geehrt worden.

Ziel erreicht: Industriemechaniker-Azubi Oliver Fladerer ist der beste Azubi der IHK im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Hersfeld-Rotenburg. Seine Ausbildung zum Industriemechaniker hat Oliver Fladerer bei der Neumayer Tekfor GmbH in Rotenburg mit dem höchsten Gesamtergebnis aller Prüfungsteilnehmer im Landkreis Hersfeld-Rotenburg absolviert. Er ist damit der beste IHK-Azubi im Kreis.

Der 23-Jährige, der aus dem Ludwigsauer Ortsteil Tann kommt, beschreibt sich selbst als ehrgeizig und hat seine Ausbildung schon mit dem Ziel, einen guten Abschluss zu machen, begonnen. Das ist jetzt drei Jahre her. Die Ausbildung zum Industriemechaniker dauert in der Regel dreieinhalb Jahre, aufgrund seiner guten Leistungen durfte Fladerer seine Prüfung aber bereits ein halbes Jahr früher ablegen – und das mit Bravour: Note „sehr gut“. Das haben Horst Müller, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Hersfeld-Rotenburg und Julia Kossack, Leiterin des IHK-Servicezentrums, bei einer kleinen Feierstunde im Gebäude des Autozulieferers geehrt.

Die Prüfung fiel ihm leicht

Der 23-Jährige traut sich gar nicht so recht, es auszusprechen, aber die Prüfung fiel ihm sehr leicht. Der Beruf liege ihm einfach und die Arbeit mache ihm Spaß. Auch in seiner Freizeit beschäftigt sich der Industriemechaniker mit dem Thema und fährt zum Beispiel auf Messen, um sich über Neuheiten zu informieren.

Der 23-Jährige kommt gebürtig aus Rohrbach und wohnt jetzt in Tann. Das Leben auf dem Dorf gefällt ihm und er kann sich nicht vorstellen, einmal in eine Großstadt zu ziehen. „Hier habe ich alles, was ich brauche“, sagt Fladerer. Seine zweite Leidenschaft gehört der Kirmes: In seiner Heimat ist er der erste Vorsitzende der Kirmesburschen.

Dass es für ihn beruflich in die technische Richtung gehen soll, weiß Fladerer schon lange. Bestätigt hat ihn dabei sein einjähriges Praktikum, das er im Rahmen seines Fachabiturs beim staatlich geprüften Techniker Udo Berle in Ronshausen-Machtlos absolvierte. In dem Ein-Mann-Betrieb habe er viel gelernt und hat gemerkt, dass der Beruf genau das ist, was er machen möchte.

„Hier passt alles“

„Hier passt alles“, sagt Fladerer über seine Arbeit bei Neumayer Tekfor. Neben der Arbeit stimmt auch das Verhältnis zu den Kollegen. Der Top-Absolvent fühlt sich auf Augenhöhe akzeptiert und will weiterhin in der Firma arbeiten. „Ich will erst mal im Berufsleben ankommen.“ Für die Zukunft kann er sich auch vorstellen, einmal selbst Ausbilder zu sein. So wie Reinhard Henning, der schon seit neuneinhalb Jahren in dem Betrieb arbeitet und seitdem auch für die Auszubildenden zuständig ist. „Die Azubis lernen für sich und ihr eigenes Leben, nicht für die Firma“, sagt Henning sichtlich stolz. Auch der stellvertretende Werksleiter Stefan Malm ist stolz, den besten Azubi im Kreis in seinem Unternehmen zu haben. Auch nach der Ausbildung bietet sowohl die Firma als auch die IHK Fördermöglichkeiten wie die Finanzierung der Meister- oder Technikerschule, oder eines Studiums. (Lea-Sophie Mollus)

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