Erster Abschnitt wird asphaltiert

Straßensanierung in Rotenburg im Zeitplan

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Im Zeitplan: Die Sanierung der Zufahrt zur Rotenburger Innenstadt, im Volksmund auch Tiefstraße genannt, läuft planmäßig. Das sagte René Walz, links, Bauleiter von Hessen Mobil, am Mittwoch bei einem Pressetermin. Rechts neben ihm Regionalbevollmächtigter Peter Wöbbeking. Die Strabag-Mitarbeiter asphaltieren den bereits sanierten Bereich.

Rotenburg. Der Zeitplan für die Sanierung der Zufahrt von der B 83 zur Rotenburger Innenstadt kann offenbar eingehalten werden. Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Darüber zeigten sich der  Regionalbevollmächtigte der Straßenbaubehörde Hessen Mobil, Peter Wöbbeking, und der Bauleiter des Projektes, René Walz, zufrieden. Eine Million Euro investiert das Land in das Projekt. Das Problem: Die Straße basiert, ähnlich einer Brücke, auf einer Betonkonstruktion. Das heißt, sie liegt praktisch in einer Betonwanne. Während diese, so erklärte Wöbbeking am Mittwoch, noch intakt ist, waren Fugen undicht geworden. Wasser konnte eindringen und trug somit zu Verwerfungen der Asphaltschicht bei. Die alten Schichten wurden entfernt, direkt auf dem Beton wurden die Fugen erneuert, und es wurde eine neue Schutzschicht aufgetragen.

Derzeit werden im Baustellenbereich die neuen Guss-Asphaltschichten aufgetragen, am Wochenende soll der Übergang zur Bürgerstraße erneuert werden. Die Baustelle muss anschließend neu eingerichtet werden, damit die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt wiederholt werden können. Das ist voraussichtlich am kommenden Dienstag der Fall.

„Am liebsten und auch am schnellsten arbeiten wir natürlich unter Vollsperrung der betroffenen Straße. Das geht hier nicht, weil es keine Alternative zur Straße gibt“, sagt Peter Wöbbeking. Man habe versucht, die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Das scheint auch weitgehend gelungen zu sein.

Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei sind laut Bauleiter Walz mit so genannten Drückern ausgerüstet worden. Das heißt, sie können bei einem Einsatz die Ampel mit einem zeitlichen Vorlauf per Hand auf „Rot“ schalten, um die Baustelle weitgehend ungehindert passieren zu können. 13 „Drücker“ wurden dazu verteilt. „Normalerweise sind es fünf“, sagt Walz. Das System habe sich bewährt. 

Was sich trotz Sanierung wohl nicht ändern wird, ist, dass die Tiefstraße bei Starkregen voll läuft. „Wir haben zwar die Einläufe erneuert, aber keine Systemänderung beim Wasserablauf vorgenommen“, erläuterte Walz weiter. Hätte man die Kanalisation „angefasst“, also erneuert, wäre ein Neubau der Betonwanne nötig gewesen. Dieser Aufwand sei von Kosten und Dauer des Projekts nicht machbar gewesen. 

Sperre und Umleitung

Im Zuge der Bauarbeiten wird die Bürgerstraße ab morgen, Freitag, bis einschließlich Sonntag gesperrt. Die Fahrbahndecke im Kreuzungsbereich wird erneuert. Die Umleitung ist über Lindenstraße, Steinweg und Neustadtstraße ausgeschildert. Der Steinweg kann in beide Richtungen befahren werden. Dazu sollen die Blumenkübel beiseite geräumt werden, sagte Ordnungsamtsleiter Helmut Hartmann. 

Das Schild steht schon, hat aber noch keine Bedeutung: die Umleitung gilt erst ab Freitag.

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