Derzeit rund 1300 Studenten und Anwärter

Rotenburger Hochschule überbelegt: Steuer-Jugend fordert neuen Campus

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Rotenburger Hochschule überbelegt: Steuer-Jugend fordert neuen Campus

Die Jugendorganisation der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Hessen fordert für die Ausbildung in der Finanzverwaltung einen neuen Campus in Nord- oder Mittelhessen. 

Da die Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg „aus allen Nähten platzt“, hat die Jugendorganisation der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Hessen beim Landesjugendtag in Rotenburg für die Ausbildung in der Finanzverwaltung einen neuen Campus in Nord- oder Mittelhessen gefordert.

„Wir schlagen vor, die Regionen Kassel oder Gießen als Standorte für einen weiteren Campus zu prüfen“, so das beim Landesjugendtag neugewählte Landesleiter-Duo Anna Beck (24) aus Tann in der Rhön und Michael Köhler (33) aus Gründau-Lieblos (Main-Kinzig-Kreis). Diese Regionen seien für Studenten aus den mittel- und nordhessischen Regionen attraktiver als mühsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbare Standorte im Ballungsraum Rhein-Main.

Wegen der Überbelegung der Rotenburger Hochschule finden Teile des Unterrichts im Herz-Kreislauf-Zentrum und in der BKK-Akademie in Rotenburg sowie im Behördenzentrum Frankfurt statt. „Inzwischen heißt es intern, dass nun auch in der Oberfinanzdirektion in Frankfurt noch ein neuer Campus aufgemacht werden soll“, so Köhler, „davon rät die DSTG-Jugend definitiv ab“.

Am Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg, zu dem auch die Hochschule gehört, werden derzeit rund 1300 Studenten und Anwärter ausgebildet.   ses

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