Aufstellung eines Bebauungsplans

Rotenburger Parlament wird über neue Kita mit Krippe in Braach entscheiden

+
Noch Ackerland: De Fläche neben den Rotenburger Stadtwerken in Braach soll mit einer neuen Kindertagesstätte samt Krippengruppen bebaut werden. 

Rotenburg. Der Neubau einer fünfgruppigen Kindertagesstätte mit Krippe in Braach soll in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 5. September, eine weitere Hürde nehmen.

Das Stadtparlament soll über die Aufstellung eines Bebauungsplans entscheiden. „Der demografische Wandel setzt irgendwie in Rotenburg aus“, sagt Bürgermeister Christian Grunwald. Schon bis August seien so viele Kinder neu geboren worden wie im gesamten vergangenen Jahr. Wenn die geplanten Baugebiete am Dupstein und in Lispenhausen umgesetzt sind, wird die Kinderzahl noch einmal steigen, ist sich Grunwald sicher. Die Betreuungszeiten von 6.30 bis 17.30 Uhr zu einem bezahlbaren Preis seien ein wichtiger Standortfaktor für junge Familien.

Der Bedarf, besonders an Krippenplätzen, ist schon aktuell kaum zu decken. In Braach gibt es derzeit je eine Krippen- und eine Kindertagesstättengruppe. Mit dem geplanten Neubau auf einem direkt an die Stadtwerke angrenzenden Grundstück sollen zusätzlich zwei Krippen- und eine Kita-Gruppe geschaffen werden. Der Charme der Nachbarschaft: Bereits vorhandene Infrastruktur kann teilweise gemeinsam genutzt werden.

Das Gebäude soll in eingeschossiger Bauweise errichtet werden. Das Außengelände von 1600 Quadratmetern mit seinen Obstbäumen kann im Sommer Schatten spenden, außerdem kann der Ringbach in die pädagogische Arbeit einbezogen werden.

Übergangslösung: Die ehemalige Kindertagesstätte an der Egerländer Straße könnte vorübergehend Krippenkinder beherbergen. Darüber wird derzeit im Rathaus nachgedacht. 

Doch bis die neue Einrichtung steht, wird es wohl 2021. Um den Platzbedarf bis dahin wenigstens annähernd zu decken, denkt man im Rathaus über eine Zwischennutzung der früheren Kindertagesstätte an der Egerländer Straße nach. Die Kinder sind bekanntlich Anfang des Monats ins neue Familienzentrum umgezogen, das Gebäude ist derzeit ungenutzt. Es müsste für die Kinder unter drei Jahren hergerichtet werden. Diese Planung soll in den Haushaltsplanentwurf 2020 einfließen, die Stadtverordneten müssten darüber entscheiden.

In weiterer Ferne liegen noch Überlegungen, auch in Lispenhausen eine neue Einrichtung für Kinder zu bauen. Auch dort platzen Kita und Krippe aus allen Nähten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.