Rotenburg/Lispenhausen erwartet den FSV Hohe Luft

Wird der Kapitän rechtzeitig fit? Die Rotenburger hoffen auf Felix Schumacher (Mitte) – doch auch, wenn für ihn ein Einsatz zu früh käme, hätte Trainer André Köthe Alternativen parat. Foto: Ziermann

Rotenburg. Ein spannendes Spiel steht Sonntag ab 15 Uhr auf dem Rotenburger Wittich an: Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen empfangen Titelanwärter FSV Hohe Luft, der nach nur einem Punkt aus den ersten zwei Spielen bereits gehörig unter Zugzwang steht.

Trainer André Köthe hat mit seiner SG aus den ersten beiden Spielen drei Punkte geholt. „Durchschnittlich“, nennt er den Saisonstart seiner Mannschaft. Am ersten Spieltag gab es in Eiterfeld aufgrund einiger individueller Aussetzer eine ärgerliche Niederlage. Beim Heimsieg gegen Soisdorf zeigten die Rotenburger dann aber, was in ihnen steckt. „Da sind wir in der Serie angekommen. Jetzt wollen wir gegen Hohe Luft unbedingt nachlegen. Dabei könnte es uns natürlich zugutekommen, dass bei denen momentan etwas Unruhe herrscht“, spielt Köthe auf den überraschenden Rücktritt von Trainer Timo Reidt an.

Favorit unter Druck

Der FSV wird aufgrund einiger namhafter Neuzugänge von vielen als Topfavorit auf den Aufstieg gehandelt. Um die Tabellenspitze nicht schon jetzt aus den Augen zu verlieren, zählt für die Hohe Lufter am Sonntag nur ein Sieg. „Deswegen wird es für uns natürlich ein schweres Spiel, das weiß ich, das weiß die Mannschaft. Aber wenn wir dem FSV konsequent über 90 Minuten unser Spiel aufzwingen, bin ich guter Dinge“, so Köthe.

Der SG-Trainer hat am Sonntag erstmals fast den kompletten Kader zur Verfügung. Definitiv fehlen wird nur Marcel Möller (Urlaub). Kapitän und Abwehrchef Felix Schumacher laboriert nach wie vor an Problemen mit dem Sprunggelenk, könnte aber rechtzeitig fit werden. Falls nicht, hat Köthe mit Christian Orth und Daniel Stabel zwei Spieler zur Verfügung, die die zentrale Position in der Dreierkette in den ersten beiden Spielen zuverlässig ausgefüllt haben.

Die Neuen waren stark

Ein weiterer Faktor, der den SG-Coach mit Zuversicht auf die kommenden Spiele blicken lässt, sind die überzeugenden Leistungen von Neuzugang Philipp Trieschmann und Matthias Wolf, der aus der eignen Jugend aufgerückt ist: „Matthias war in Eiterfeld einer der wenigen mit Normalform.

Er ist hochmotiviert und hat auf der Außenbahn und hinter den Spitzen mit seinem Zug nach vorne super gespielt.“ Trieschmann könnte am Sonntag als Außenverteidiger gefragt sein.

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