Für ein schöneres Stadtbild

Schloss-Apotheke in Rotenburg für 100.000 Euro saniert

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So sieht sie nun aus: Die Schloss-Apotheke verfügt nach dreimonatigem Umbau über ein neues Mauerwerk, eine elektrische Schiebetür und neue Fenster. Das alte Vordach ist weg.

Rotenburg. Die Schloss-Apotheke in Rotenburg erstrahlt in neuem Glanz: Geschäftsführerin Sabine Möller hat knapp 100.000 Euro investiert, um die Hausfassade im Erdgeschoss des Gebäudes im Steinweg auf Vordermann zu bringen.

Ein Grund war, dass die Wärmedämmung des Mauerwerks aus den 1960er-Jahren schlecht war. Der andere: Sabine Möller wollte etwas fürs Stadtbild tun. „Wir blicken im Steinweg auf viel Leerstand und manche Gebäude verkommen“, sagt sie, „ich hoffe, dass der ein oder andere erkennt, wie schön unsere Apotheke geworden ist und tut dann etwas für sein Haus oder mietet leerstehende Räume an.“ Viele Rotenburger hätten ihr schon gesagt, wie schön sie das Haus nun finden.

Neu sind neben dem Mauerwerk und dem Putz die Scheiben und eine Elektrotür. „Dreifachverglasung und die neue Hauswand, die nach Maßstäben der Wärmedämmung gebaut wurden, werden mir Ersparnisse bei den Heizkosten einbringen“, sagt Sabine Möller. Beauftragt hat sie bei den Bauarbeiten nur heimische Unternehmen, federführend das Architekturbüro Rabe. „Mir war wichtig, dass das Geld hier in Rotenburg bleibt“, sagt die Sterkelshäuserin. Kunden und Mitarbeiter fühlten sich seit Abschluss der Bauarbeiten wohler in der Apotheke. „Manche sagen, der ganze Steinweg hat mit an Attraktivität gewonnen.“ Begonnen hat der Umbau im August. Die Schloss-Apotheke war währenddessen nicht geschlossen. „Ich bin Kunden und Mitarbeitern dankbar, dass sie den Lärm in Kauf genommen haben“, so Möller.

Alle Maßnahmen musste die 45-Jährige mit dem Landesamt für Denkmalschutz absprechen, da angrenzende Gebäude geschützt sind. Im Gegenzug gab’s einen Zuschuss. „Man hat mir empfohlen, auch das Vordach abzureißen. Das war in diesem Umfang gar nicht geplant.“. Mittlerweile aber ist sie froh, sich so entschieden zu haben. „Es hat sich mehr als gelohnt“, sagt Möller.

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