Alarm um 12 Uhr ausgelöst

Auch Schornsteinbrand in Ronshausen schnell unter Kontrolle

Schwarzenhasel/Faßdorf. Zu zwei Schornsteinbränden musste die Feuerwehr in unserer Region am Samstag und am Sonntagmittag ausrücken.

Am Sonntag um 12 Uhr war die Ronshäuser Feuerwehr alarmiert worden, weil der Schornstein in einem Wohnhaus an der Hersfelder Straße im Ortsteil Faßdorf angefangen hatte zu brennen. Die insgesamt 35 Feuerwehrleute aus Ronshausen und Machtlos konnten Schlimmeres verhindern, weil sie schnell vor Ort waren, berichtete Gemeindebrandinspektor Matthias Kranz.

An der Stelle, wo das Rohr eines Kaminoffens in die Wand zum Schornstein hineingeht, waren Flammen herausgeschlagen. Das Haus war zuvor längere Zeit nicht bewohnt gewesen. Die neuen Bewohner hatten den Kaminofen erst wenige Male genutzt. Im Schornstein hatte Glanzruß angefangen zu brennen. Die Feuerwehr konnte ein Durchzünden verhindern. Die Reste der Glut wurden hinaustransportiert und draußen abgelöscht. Ein Schaden entstand nicht, berichtete Kranz.

Funken flogen über das Dach

Am Samstagabend waren die Rotenburger und die Schwarzenhaseler Feuerwehren um 17.30 Uhr zu einem Schornsteinbrand an der Lispenhäuser Straße gerufen worden. Als die Wehren dort eintrafen, flogen Funken aus dem Schornstein über das Dach, berichtete der Rotenburger Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut auf Anfrage.

Die Feuerwehrleute kontrollierten den Schornstein mit einer Wärmebildkamera. Der Schornsteinfegermeister fegte den Schornstein durch. Zu einem Schaden am Gebäude kam es in Schwarzenhasel nicht.

Feuchtes Holz

Zu einem Schornsteinbrand kann es nach Angaben von Fleischhut kommen, wenn Glanzruß an der Innenseite eines Schornsteins anhaftet. Dazu könne es kommen, wenn man feuchtes Holz oder vorbehandeltes Holz verwende. Dann können die Anhaftungen wieder anfangen zu brennen.

In solchen Fällen sei der Funkenflug immer eine Gefahr. Auch könne die Hitze so stark werden, dass sich Möbelstücke oder Tapete entzünden. Das könne dann zu größeren Schäden führen.

In Schwarzenhasel waren die Wehren mit 20 Leuten vor Ort. Die Einsätze in Schwarzenhasel und Faßdorf waren nach einer Stunde beendet.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ ZB

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.