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Shiregreen begeisterte in Rotenburg

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Von: Wilfried Apel

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Sie haben’s nicht verlernt: Mit gleich zwei Konzerten meldete sich die Gruppe Shiregreen am Samstagabend, vom Verein Gemeinsam für Rotenburg coronagerecht organisiert, zurück. Nicht nur Marie Deptolla-Tampl aus Baumbach hat’s mächtig gefreut und zum Mitfilmen veranlasst. © Wilfried Apel

Die Band um Klaus Adamaschek bekam viel Applaus beim Konzert am Landgrafenschloss.

Eigentlich hätte man die Musik von Shiregreen und die von der Gruppe geschaffene, sommerliche Konzert-Atmosphäre gleich zweifach vor der einzigartigen Kulisse des Landgrafenschlosses genießen müssen.

Aber die Karten für das coronagerechte Musikereignis waren restlos vergriffen, sodass sich glücklich schätzen durfte, wer früh oder spät dabei sein und mit Lukas Bergmann, Sascha Schmitt, Klaus Adamaschek, Marisa Linß und Paul Adamaschek durchs Auenland und weit darüber hinaus spazieren gehen und den Duft der Musik und der großen weiten Welt einatmen konnte.

Zunächst mit Mund- und Nasen-Schutz, aber am mit viel Abstand zum Nachbarn gestellten Platz angekommen und von Karl-Heinz Lies, dem Vorsitzenden des gastgebenden Vereins Gemeinsam für Rotenburg mit großer Herzlichkeit begrüßt, war fast alles wie früher. „Hallo, alte Straße, da wär’n wir mal wieder“, sang der Bandleader dem Publikum deshalb auch zu und versprach eine abwechslungsreiche Auswahl aus dem großen Schatz der etwa 250 Shiregreen-Songs.

Mal deutsch, mal englisch, mal etwas älter, mal ganz frisch und Appetit machend auf das demnächst erscheinende Album „Deutschlandreise“, absolvierten die Shiregreener ein Programm, in dem sie – im zweiten Konzert – davon erzählten, wie man zu sich selber findet, wie man von der Kriech- auf die Überholspur wechselt und wie es sich in Braach zwischen Fluss und Bahnstrecke lebt: „Between the River and the Railroad Track“. Man war wie immer so richtig dabei, wenn Klaus Adamaschek vom Werden der Lieder erzählte, von den vorausgegangenen Reisen, vom Großvater-Sein, vom Sandburgen-Bauen.

Lukas Bergmann begeisterte mit seiner Zauber-Geige, Sascha Schmitt mit seinem Akkordeon und Marisa Linß mit ihrem herrlichen Gesang. Zusammen mit dem Bassisten Paul Adamaschek, „ihrem“ Paul, mit dem sie in Essen lebt, verriet sie, wie sich die beiden lieben gelernt haben („With all my Soul“) und dass wohl bald Hochzeit gefeiert werden wird.

Am Ende in Hönebach in Niemeyers Haus und Garten, dem die Shiregreener am Samstagabend mit „Garden of my Dreams“ einmal mehr ein wunderbares musikalisches Denkmal setzten? Das von allen herbeigesehnte, mit viel Applaus und zweifach erfülltem Zugabewunsch bedachte „Land, in dem die Liebe wohnt“ wird es weisen.

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