Zur 1250-Jahrfeier

Spannende Dorfgeschichte: Chronik-Arbeit endet nie

Kurze Arbeitspause: Die Dreschmaschine steht beim Foto auf dem Grundstück der Familie Sand. Die Erntehelfer haben offenbar Spaß bei der „Gitarren-Nummer“ auf der Maschine. Fotos: nh

Braach. Pünktlich zur 1250-Jahrfeier haben die Braacher eine neue Dorfchronik erarbeitet. Sie wird am Sonntag offiziell vorgestellt. Wir haben schon mal einen Blick hinein geworfen.

Sie befragten Zeitzeugen, waren im Internet unterwegs, nutzten dabei das digitale HNA-Archiv sowie Stadt- und Kirchenarchive: Die elf Frauen und Männer der Braacher Arbeitsgruppe Dorfchronik recherchierten aufwendig, um die Geschichte ihres Heimatdorfes aufzuarbeiten. Jetzt ist die neue Dorfchronik fertig.

Sie haben die Chronik fortgeschrieben: v. l. sitzend Berthold Münscher, Jochen Freitag, Gerlinde Casper, Hermann Heussner, stehend Friedrich Berger, Christine Berger, Anke Beil (Werbeagentur Pfiff), Thomas Aschenbrenner, Uwe Aschenbrenner, Helmuth Salzmann, Uwe Bingemann, Günter Griese.

Neu ist natürlich der Überblick über die vergangenen 50 Jahre - und da sind wir bei lebendiger Geschichte. „Da ist eine enorme Dynamik in der Gruppe entstanden“, berichtet Uwe Aschenbrenner. Eigene Erinnerungen flossen in die Themen ein.

Das Schwierigste war, die Themen auszuwählen. Da wurde durchaus kontrovers diskutiert, erinnert sich Günter Griese. Er arbeitet im Rotenburger Geschichtsverein mit und hat zum Beispiel das Thema Auswanderung aufgegriffen.

Überwältigend war die Resonanz der Braacher auf einen Aufruf der Gruppe, alte Bilder zur Verfügung zu stellen: Etwa 2000 Fotos mussten anschließend gesichtet werden.

Was der Arbeitsgruppe die Arbeit erschwerte und was es mit der Geschichte "Das Ferkel im Orsch" auf sich hat, lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der Rotenburg-Bebraer Allgemeinen.

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