Parken soll gebührenfrei bleiben

SPD: Weniger Verkehr in Rotenburg nur mit dritter Fuldabrücke möglich

Viele Autos stehen auf dem Parkplatz unter der neuen Fuldabrücke, der Brücke der Städtepartnerschaften, in Rotenburg.
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Haben in Rotenburg auch viel mit dem Verkehrsfluss zu tun: die Fuldabrücken, hier die Brücke der Städtepartnerschaften.

Den Verkehr minimieren in der Rotenburger Innenstadt – das geht nach Einschätzung der SPD nur, wenn es eine alternative Straßenführung und damit eine dritte Fuldabrücke gibt. 

Deshalb will die Fraktion der Sozialdemokraten zur nächsten Sitzung des Stadtparlaments einen Änderungsantrag stellen, der sich auf einen Antrag der CDU zur Park- und Verkehrsraumplanung bezieht. Demnach sollen sich Magistrat und Verwaltung erneut mit dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Verbindung setzen und prüfen lassen, ob, wie und wann diese lange versprochene Brücke gebaut werden kann. Sie sollte ursprünglich in Zusammenhang mit der Ortsumgehung Lispenhausen entstehen. Die Projekte ruhen seit Jahren, obwohl es bereits Planungen gab. Die Umgehung war Gegenstand eines Bürgerentscheids.

Im Wirtschaftsministerium hatte es noch 2018 geheißen, einen konkreten Planungsauftrag für die Brücke werde es erst dann geben, wenn es eine Entscheidung über die endgültige Nutzung der Alheimer-Kaserne gibt. Das sieht die SPD gegeben, da die Kaserne künftig als Ausbildungsstätte der Bundespolizei genutzt werden soll.

Mit Park- und Verkehrsraumkonzepten befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss in öffentlicher Sitzung heute, Dienstag, ab 18.30 Uhr im Bürgersaal am Bahnhof. Weitere SPD-Aussagen zu neuralgischen Punkten in der Innenstadt:

Parkplatz Altes Amtsgericht soll nicht bebaut werden

Die Fläche des Parkplatzes Altes Amtsgericht soll nicht bebaut, sondern nur modernen Anforderungen angepasst werden. Außerdem soll sie mit Lademöglichkeiten für E-Autos ausgestattet werden. Die meisten Parkplätze an der Breitenstraße sollen gestrichen, einige aber zu behindertengerechten Parkplätzen ausgebaut werden. Parken soll gebührenfrei bleiben, es soll Kurzzeitparkplätze von maximal 30 Minuten geben.

Breitenstraße: SPD ist für Kreissellösung

Eine Tempo-30-Zone hält man bei der SPD nur für möglich, wenn auch gleichzeitig ein Kreisel an der Kreuzung Untertor installiert wird – damit ein Rückstau von Fahrzeugen möglichst vermieden wird. Sollte ein Kreisel gebaut werden, müsse der Schulweg auf Sicherheit überprüft werden.

Grundsätzlich spricht sich die SPD für die Kreisellösung aus. Gehwege auf der Breitenstraße sollten breiter werden und behindertengerecht mit abgesenkten Bordsteinen versehen werden. Außerdem sollte geprüft werden, ob eine Fahrradspur eingerichtet werden kann. Für den Bustourismus sollte ein Parkplatz außerhalb der Innenstadt gefunden werden, meint auch die SPD.

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