Antrag zur nächsten Parlamentssitzung

SPD Rotenburg beantragt: Bundespolizei-Anwärter öffentlich vereidigen

Gelöbnis auf dem Marktplatz: Vor zehn Jahren sprachen Bundeswehr-Rekruten die feierliche Formel in der Öffentlichkeit. Ähnliches fordert die SPD für die Anwärter der Bundespolizei, die nun in Rotenburg ausgebildet werden. Archiv
+
Gelöbnis auf dem Marktplatz: Vor zehn Jahren sprachen Bundeswehr-Rekruten die feierliche Formel in der Öffentlichkeit. Ähnliches fordert die SPD für die Anwärter der Bundespolizei, die nun in Rotenburg ausgebildet werden.

Die SPD-Fraktion im Rotenburger Stadtparlament setzt auf Symbole.

Rotenburg – Die SPD schlägt vor, dass die Vereidigung der Bundespolizeianwärter künftig öffentlich in Rotenburg stattfinden soll. Repräsentative und schöne Orte gebe es dafür in der Stadt, ist Fraktionschef Sebastian Münscher sicher.

Deshalb beantragt die Fraktion zur nächsten Sitzung des Stadtparlaments am 22. Juli, dass der Magistrat entsprechend aktiv werden und dem neuen Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in der ehemaligen Alheimer-Kaserne einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten solle. Die Vereidigung der Polizeianwärter könne zum Beispiel im Schlosspark oder auf dem Marktplatz vorgenommen werden.

Sebastian Münscher, SPD-Fraktionsvorsitzender in Rotenburg

Von dieser Initiative, die an die öffentlichen Gelöbnisse der Bundeswehr-Rekruten vor zehn und mehr Jahren erinnert, verspricht sich die SPD ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Anwärtern und der Rotenburger Bevölkerung. „Das symbolisiert die Solidarität mit den jungen Menschen und zeigt, dass sie bei uns angekommen und integriert sind“, sagte Münscher. Darüber hinaus könnten angereiste Angehörige und Freunde die Attraktivität Rotenburgs mit seinen Sehenswürdigkeiten wahrnehmen. Es entstünden so nachhaltige Synergieeffekte für den Tourismus. Auch die Wirtschaft und die Gastronomie könnten davon profitieren. (red/sis)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.