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Stadtumbau: Weitere 1,4 Millionen Euro für Rotenburg

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Von: Christopher Ziermann

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Das Fulda-Ufer soll in den kommenden Jahren ein neues Gesicht bekommen. Die Skizze hat das Büro BBZ Landschaftsarchitekten angefertigt.
Das Fulda-Ufer soll in den kommenden Jahren ein neues Gesicht bekommen. Die Skizze hat das Büro BBZ Landschaftsarchitekten angefertigt. © bbz landschaftsarchitekten

In Rotenburg stehen für den künftigen Stadtumbau nun weitere 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat gestern mitgeteilt, dass das Geld aus dem neu geschaffenen „Hessischen Klimakontingent“ in die Umgestaltung des Fulda-Ufers in der Fuldastadt fließt.

Rotenburg – Das Kontingent wird von Bund und Land gefüllt und teilt 15 Millionen Euro auf 23 hessische Städte und Gemeinden auf. Nur Marburg (zwei Millionen) und Frankfurt (1,8 Millionen Euro) erhalten dabei mehr als Rotenburg. Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) und Torben Schäfer, Geschäftsführer der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft MER, bewerten das als große Anerkennung des Landes für die Bestrebungen in Rotenburg. „Dieser Betrag ist eine unglaubliche finanzielle Hilfe“, sagt Grunwald.

Bislang ist die Umgestaltung des Fulda-Ufers mit 5,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Förderquote liegt bei zwei Dritteln. Bis dato war also hierfür Fördergeld in Höhe von 3,6 Millionen Euro zugesagt worden, der Eigenanteil aus städtischen Haushaltsmitteln lag bei 1,9 Millionen Euro. An diesem Eigenanteil ändert sich durch die neue Förderung auch nichts. Es stehen aber nun 1,4 Millionen Euro mehr für den weiteren Stadtumbau abseits vom Fulda-Ufer zur Verfügung. Das könnte zum Beispiel für die Breitenstraße, den Parkplatz Altes Amtsgericht oder einen möglichen Kreisel an der dortigen Kreuzung verwendet werden, erklärt MER-Geschäftsführer Schäfer.

Mit dem neuen Klimakontingent will das Land laut Al-Wazir innovative Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Klimaerwärmung fördern. Die Förderzusagen wurden im Rahmen des Hessischen Zukunftskongresses in Hanau vergeben. „Mit der klimagerechten Umgestaltung von Freiflächen sowie der Begrünung und Energieeffizienz von Gebäuden können Kommunen viel für ihre Attraktivität und Lebensqualität tun“, heißt es in Al-Wazirs Pressemitteilung zu allen 23 geförderten Projekten.

In Sontra (166 666 Euro) wird demnach ein ehemaliger Schulhof entsiegelt und für eine Kita-Nutzung hergerichtet, in Eschwege (706 666 Euro) werden in den Altstadtquartieren und dem früheren Industriegebiet Brückenhausen die Kreuzung Wiesenstraße und die Stadteingänge „grün neugestaltet“, in Frankenberg (1,26 Millionen Euro) sollen Ober-, Unter- und Pferdemarkt umgestaltet werden.

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