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Streetfood-Festival lockte Genießer am Wochenende nach Rotenburg

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Von: Wilfried Apel

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Schlemmen bei Sonnenschein: Theo, Stephanie, Elia und Florian Leister (von links) aus Rotenburg probierten so manchen Gaumenschmaus.
Schlemmen bei Sonnenschein: Theo, Stephanie, Elia und Florian Leister (von links) aus Rotenburg probierten so manchen Gaumenschmaus. © Wilfried Apel

Drei von Corona und weiterem Unheil eingetrübte Jahre lang mussten Genießer auf das zweite Rotenburger Streetfood-Festival warten. Über das Wochenende jedoch konnten sie wieder zuschlagen und im Schlosspark so manchen Gaumenschmaus in Augenschein nehmen, vergleichen und verkosten.

Rotenburg – Wer vom Minigolfplatz herkommend startet und Lust auf Burger hat, ist bei Hashem Kartoumah genau richtig. Der junge Mann hat Beefburger, Cheeseburger und Baconburger im Angebot. Immer wieder bilden sich lange Schlangen vor seinem „Meatpoint“. Nicht viel anders ist es beim „Spieße-Kombinat“ von Lysann Eckstein und Jana Meier aus Erfurt.

Unter dem Motto „Fleisch ist unser Gemüse“ versorgen die beiden Thüringerinnen hungrige Rotenburger mit außergewöhnlich gut und vor allen Dingen lang bestückten Spießen nach jamaikanischer, kaukasischer oder Barbecue-Art. „Wir stehen auf Fleischspieße“, kommentieren Thomas Emmert und Steven Kluge, ehe sie einen Bissen nach dem anderen mit Genießermiene und Cola in Richtung Magen befördern.

Ließen es sich schmecken: Thomas Emmert und Steven Kluge aus Rotenburg.
Ließen es sich schmecken: Thomas Emmert und Steven Kluge aus Rotenburg. © Wilfried Apel

Ein kleines Stückchen weiter hätten sie sich bei „Ali“ Urlaub in Italien gönnen können. Zwar nur in Form von Porchetta-Scheiben aus der Produktion von Bernd Kater aus Ziegenhain, dafür aber klassisch oder ganz speziell, auf jeden Fall mit zwölf Gewürzen. Ebenfalls von Bernd Kater stammt das Pulled Pork, das sich die gebürtige Eutinerin Claudia Hohmann und der gebürtige Arnstädter Jens Kleiber gönnen.

Die Beiden sind krankheitsbedingt auf einen Elektroscooter angewiesen und dankbar dafür, dass sie beim ebenerdig veranstalteten Streetfood-Festival alles gut erreichen können. Auch die mittelamerikanischen Spezialitäten aus dem Mexican Streetfood Truck. Sie werden kunstvoll zu Wraps zusammengefaltet, und sie schmecken hervorragend – auch wenn sie manchem ein bisschen teuer erscheinen.

Die aus Cornberg und Nentershausen angereisten Linhart-Familien haben an einem der vielen Holztische im großen Freiluft-Restaurant Platz genommen. „Wir testen uns durch“, schmunzelt einer der Familienväter.

Zur Fotostrecke vom Streetfood-Festival:

Veredelte Burger, Fleischspieße und indonesische Menüs: Die Rotenburger kamen beim Streetfood-Festival im Schlosspark aus dem Probieren gar nicht mehr heraus.
Veredelte Burger, Fleischspieße und indonesische Menüs: Die Rotenburger kamen beim Streetfood-Festival im Schlosspark aus dem Probieren gar nicht mehr heraus. © Wilfried Apel

Ähnlich sehen es Anna Robustelli und Marco Fulchignoni. Die beiden wohnen in Rotenburg und betreiben in Bebra eine Pizzeria, sinnigerweise unter dem Namen „Marco“. Mit Oma Guiseppina, Tochter Francesca und deren Freundin Anna Christina genießen sie die verlängerte Mittagspause. Und wenn Papa Marco sagt: „Der kaukasische Spieß hat toll geschmeckt“, darf man sich auf das Urteil des Fachmanns verlassen. Ob der Pizzabäcker allerdings wohl schon den Grillschinken von Karl-Heinz Spies aus Eschwege probiert hat? Oder die indonesischen Spezialitäten von Familie Ariffadhillah aus Obersuhl, die es ganz in der Nähe von Ralf Kramers Biermanufaktur gibt, die ebenfalls gut besucht ist? Wie der Erdbeerbowle-Stand von Ines Conrad und Thomas Trott oder das Crêpes-Mobil, in dem Andrea Schlipp Crêpes in neun Varianten zubereitet. Eine köstlicher als die andere.

Eine köstliche Erfrischung: Vicco Peheim aus Singlis und Annika Propf aus Guxhagen tranken Eiscafé.
Eine köstliche Erfrischung: Vicco Peheim aus Singlis und Annika Propf aus Guxhagen tranken Eiscafé. © Wilfried Apel

Aber das gilt auch für diverse Eis- und Kaffeespezialitäten und gut geschüttelte Mixgetränke sowie für die alpenländischen Käse- und Wurstspezialitäten, die man am Stand von Jürgen Marek aus Fulda erwerben und mit nach Hause nehmen kann. Kurzum, man kann auf angenehme Weise satt werden beim Streetfood-Festival, spätabends sogar noch ganz schön romantisch im Schlosspark. (Wilfried Apel)

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