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Telekom kündigt Glasfaser-Ausbau in Rotenburgs Kernstadt für 2024 an – Goetel steht zu Zusage

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Von: Christopher Ziermann

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Die GlasfaserPlus plant 2023 rund 460 Glasfaser-Anschlüsse in Cornberg bis ins Haus zu bauen. Die UGG soll ebenfalls ausbauen.
Telekom kündigt den Glasfaser-Ausbau für Rotenburgs Kernstadt an. © Uwe Anspach/dpa

Schon Ende August hatte Bürgermeister Christian Grunwald durchblicken lassen, dass neben dem Unternehmen Goetel auch andere Telekommunikationsunternehmen an einem Glasfaserausbau in Rotenburg interessiert sind.

Rotenburg – Nun ist es soweit: Glasfaser Plus, ein Gemeinschaftsunternehmen der Telekom und IFM Investors, hat gestern den Glasfaserausbau für 4300 Häuser in der Kernstadt angekündigt.

In der Pressemitteilung von Glasfaser Plus kommt auch Grunwald zu Wort. Er sagt: „Glasfaser ist die Technologie, die die zukünftig benötigten Datenmengen transportieren kann. Ein Glasfaseranschluss in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus ist genauso wichtig wie ein Anschluss an Strom, Wasser oder Gas. Außerdem steigert er den Wert der Immobilie.“

Glasfaser Plus will die Leitungen 2024 verlegen – unabhängig davon, wie viele Kunden einen Vertrag abschließen. Wer bis zum Ausbau einen Glasfaser-Tarif (egal bei welchem Anbieter) abschließt, bekommt den Anschluss demnach kostenlos. Wer später dann doch noch Glasfaser möchte, muss 800 Euro bezahlen.

Den Bau kündigt das Unternehmen für 2024 an – aber zunächst nur für die Kernstadt. Auf Nachfrage unserer Zeitung heißt es von Glasfaser Plus: „Die Ortsteile gehören zunächst nicht zu unserem eigenwirtschaftlichen Ausbaugebiet. Wir prüfen natürlich fortlaufend, ob sich die Rand- und Rahmenbedingungen so ändern, dass dies doch möglich wird. Andernfalls planen wir, uns auf etwaige Förderausschreibungen für diese Gebiete zu bewerben, sofern es dazu kommt.“

Für Schwarzenhasel, Erkshausen, Dankerode, Atzelrode und Mündershausen hat Konkurrent Goetel bereits zugesagt, dass die Glasfaserleitungen verlegt werden. Diese fünf Dörfer haben die von Goetel aufgerufene 40-Prozent-Quote erreicht. Auf Nachfrage bekräftigt Klaus Eckert, Projektleiter Kommunalvertrieb: „Wir bauen dort aus, wo 40 Prozent erreicht sind. Darauf können sich unsere Kunden verlassen.“

Für diese Orte läuft das Vergabeverfahren. Die Bauarbeiten beginnen 2023.“ In der Kernstadt, Braach, Lispenhausen und Seifertshausen ist die Quote noch nicht erreicht. Dort geht die Akquise laut Eckert in diesen Tagen an den Haustüren weiter.(Christopher Ziermann)

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