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Handball: TG Rotenburg will Heimserie ausbauen

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Von: Alicia Kreth

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Im Anflug: Die Rotenburgerin Anette Lusky (links) hat sich im Spiel gegen HSG Zwehren/Kassel auf der linken Seite durchgesetzt und hat nur noch Torhüterin Alina Winter vor sich.
Im Anflug: Die Rotenburgerin Anette Lusky (links) hat sich im Spiel gegen HSG Zwehren/Kassel auf der linken Seite durchgesetzt und hat nur noch Torhüterin Alina Winter vor sich. © Alicia Kreth

Zwei Siege vor heimischem Publikum gab es für die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg in dieser Saison schon.

Rotenburg – Im dritten Heimspiel gegen Aufsteiger HSG Datterode/Röhrda/Sontra, das am Samstag ab 15.30 Uhr in der Großsporthalle in Rotenburg steigt, soll nun der dritte Heimsieg folgen.

Dabei gilt es für die Gastgeberinnen, die 21:24-Derbyniederlage vom vergangenen Wochenende beim TV Hersfeld aus den Köpfen zu bekommen und wieder an die davor gezeigten Leistungen anzuknüpfen. „Das hat mich geärgert. Wir hatten seit langem mal wieder eine gewisse Unsicherheit in unserem Spiel und es wirkte verkrampft“, erklärt TG-Trainer Sebastian Jaschinski.

Dadurch trafen seine Mädels in vielen Situationen – gerade im Angriff – zu viele falsche Entscheidungen. „Das war keine gute Leistung, aber das haben wir schnell abgehakt“, sagt Jaschinski, und ergänzt: „Wir wollen da weiter machen, wo wir zuvor aufgehört haben, und wollen unsere Heimspiele positiv gestalten.“

Die Zuschauer können also auf eine interessante Partie hoffen, denn der Liganeuling aus dem Werra-Meißner-Kreis wusste nach einem etwas schwächeren Start im Aufsteiger-Duell bei der SVH Kassel und zuletzt beim 25:23-Heimsieg gegen Oberliga-Absteiger FSG Böddiger/Brunslar zu überzeugen und steht zurecht im Tabellenmittelfeld – punktgleich mit den Rotenburgerinnen.

Die HSG hat mit Celia Steyer und Szilvia Blackert zwei sehr erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen, die an einem guten Tag ein Spiel alleine entscheiden können. „Das wollen wir verhindern“, betont Sebastian Jaschinski, der am Samstag aus dem Vollen schöpfen kann.

Dafür müssten die Rotenburgerinnen wieder eine gute Deckung auf die Platte bringen und im Angriff bessere Lösung in den unterschiedlichen Situationen finden, statt „die Schablone runter zu spielen“, wie der Coach sagt. Mit der nötigen Flexibilität im Abschluss will die TGR dann den dritten Heimsieg holen.

(Alicia Kreth)

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